SendetermineWissen aktuell vom Mittwoch, 6.6.2012, 14.40 Uhr, DRS 1
Mittwoch, 6.6.2012, 14.40-14.45 Uhr, Radio SRF 1
Mittwoch, 6.6.2012, 15.15-15.19 Uhr, Radio SRF Podcast
Offroad-Rollator und denkendes Haus
Diesen Rollator will das iHomeLab mit einem Elektroantrieb und einem Notfallsystem aufrüsten. (Trionic Veloped)
Ganze Sendung
Am iHomeLab der Hochschule Luzern in Horw werden solche Lösungen erforscht und geplant. Das iHomeLab ist ein intelligentes Haus mit futuristischem Design. Darin wohnt Anna, eine ältere Dame.
Rollator mit Notfallsystem
Wenn Anna stürzt, schlägt das Haus Alarm. Eine bekannte Person erhält eine SMS und entscheidet, was zu tun ist.
Will Anna einkaufen gehen, kann sie dafür den Elektro-Rollator nehmen. Der Elektroantrieb des Rollators unterstützt Anna beim bergauf gehen und erleichtert das Überwinden kleiner Hindernisse wie Trottoirränder. Ausserdem ist der Rollator mit einem Navigationsgerät und einem Notfallsystem ausgestattet.
Hilfe unterwegs
Als mobiler Begleiter steht Anna ein Handy zur Seite. Wenn sie zum Beispiel ein Zugbillett lösen will, sich aber am Automaten nicht zurecht findet, kann sie einfach mit einem Helfer Kontakt aufnehmen. Über die Kamera des Handys sieht der Helfer den Automaten als wäre er vor Ort. Er gibt Anna Instruktionen, wie sie ihr Billett lösen kann.
Aber für wen sind diese Hilfsmittel? Eine 80-Jährige, die keinen Automaten bedienen kann, ist auch mit einem Handy schnell überfordert. Und ein 60-Jähriger fühlt sich noch zu wenig alt, um einen Rollator zu gebrauchen.
Ein Smartphone machts möglich
«Wir sind überzeugt, dass unsere Smartphone-Applikation seniorengerecht und einfach in der Handhabung ist. Den Rollator bauen wir so um, dass er vom klassischen Image der Gehhilfe wegkommt», sagt Rolf Kistler vom iHomeLab. Und: «In rund 5 Jahren könnten diese Hilfsmittel erwerblich sein».
