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Montag, 31.10.2011

Keine Waffenruhe im Gazastreifen

Der Schlagabtausch zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen geht weiter: Die angekündigte Waffenruhe wurde von beiden Seiten gebrochen. Zwei Menschen wurden getötet.

Gewalt in Nahost ohne Ende: eine Palästinenserin trauert um getötete Jihad-Mitglieder.

Karte: Gazastreifen

Bein einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind nach Angaben von palästinensischen Rettungskräften zwei Mitglieder des Volkswiderstandskomitees getötet worden.

Eine israelische Armeesprecherin bestätigte die Luftangriffe. Die israelische Luftwaffe habe im südlichen Gazastreifen auf eine Gruppe von Palästinensern geschossen, die an den Angriffen der letzten Nacht beteiligt gewesen sei.

Seit Sonntagnachmittag seien sieben weitere Raketen auf Israel abgefeuert worden. Dabei sei aber kein Schaden entstanden.

Seit Mittwoch sind Dutzende Raketen und Mörser-Granaten auf israelischem Gebiet eingeschlagen. In zahlreichen Städten des Südens blieben die Schulen geschlossen.

Vergeltungen auf beiden Seiten
Am Wochenende waren bei einer neuen Runde der Gewalt zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen mindestens zehn Palästinenser und ein Israeli getötet worden.

Bei neun der Palästinenser handelte es sich um Mitglieder der radikalen Organisation Islamischer Jihad. Diese Organisation erklärte am Sonntag eine Waffenruhe. Ägypten hatte zwischen beiden Seiten vermittelt. Mitglieder anderer Splittergruppen feuerten jedoch weiter Raketen ab.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu drohte militanten Palästinensern am Sonntag mit weiteren Luftschlägen, sollte es neue Raketenangriffe aus dem Gazastreifen geben. «Es gibt keine Waffenruhe», sagte Netanjahu. «Die andere Seite wird einen noch viel höheren Preis zahlen, bis sie aufhört zu schiessen.»  (bat, sda/dpa/reuters)

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Sonntag, 30.10.2011

Neue Runde der Gewalt in Nahost

Bei einem neuen Schlagabtausch zwischen Israel und militanten Palästinensern im Gazastreifen sind mindestens elf Menschen getötet worden. Eine Waffenruhe wurde bereits wieder gebrochen.  Mehr


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