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Die schlimmsten Unwetter-Katastrophen

Ein Überblick der vergangenen Jahre zeigt, dass vor allem ärmere Länder von schlimmen Dürren und Unwettern mit katastrophalen Folgen heimgesucht werden. Dort sterben an den Folgen der Ereignisse auch am meisten Menschen.
Mehr zum Thema
  • Sonntag, 11.12.2011: Ein komplizierter Zeitplan für den Klimaschutz
  • Sonntag, 11.12.2011: Hintergrund: Das wurde beschlossen
  • Sonntag, 11.12.2011: Schweizer Delegation spricht von «Paradigmenwechsel»
  • Samstag, 10.12.2011: Kleiner Hoffnungsschimmer fürs Klima
  • Freitag, 9.12.2011: Kurz vor Schluss auf der Kippe
  • Dienstag, 29.11.2011: La Niña kühlt weniger als früher
  • Montag, 28.11.2011: Zuma warnt vor Folgen des Klimawandels
  • Montag, 28.11.2011: Klimaforscher fordern griffige Massnahmen
  • Freitag, 18.11.2011: Mehr Dürren und Überschwemmungen erwartet

Somalia, Juli 2011, dauert noch an
Eine schwere Dürre führt am Horn von Afrika zur Hungersnot. Nach Angaben der Vereinten Nationen sterben Zehntausende Menschen. Die Hungersnot treibt viele dazu, ihr Land zu verlassen: Rund eine Million Somalier flüchten in Nachbarländer wie Kenia und Äthiopien.

China, August 2010
Durch eine Schlammlawine in Nordwestchina kommen etwa 1400 Menschen ums Leben. Nach weiteren heftigen Regenfällen in verschiedenen Regionen Chinas sterben bei einer Serie von Erdrutschen und Überschwemmungen insgesamt mindestens 3000 Menschen. Der wirtschaftliche Schaden wird auf 350 Milliarden Yuan geschätzt - umgerechnet mehr als 50 Milliarden Franken.

Russland, August 2010
Eine beispiellose Hitzewelle und lange Dürre lösen verheerende Wald- und Torfbrände aus, die grosse Teile der riesigen Waldgebiete zerstören. Nach offiziellen Angaben sterben mindestens 60 Menschen in den Flammen. Durch die Rauchentwicklung und hohe Temperaturen kommen nach Angaben des Rückversicherers Swiss Re mehr als 50'000 Menschen ums Leben. Der Schaden wird auf bis zu 31 Milliarden Franken geschätzt.

Pakistan, August 2010
Nach heftigen Monsunregen und Überschwemmungen in weiten Teilen Pakistans sterben fast 2000 Menschen. Gut 20 Millionen Menschen sind von den Fluten betroffen, mehr als 1,7 Millionen Häuser werden beschädigt oder zerstört. Die verwüstete Fläche ist mit 160'000 Quadratkilometern fast halb so gross wie Deutschland. Nach Schätzungen verursacht die Flut einen Schaden von etwa 43 Milliarden Dollar (40 Milliarden Franken).

Burma, Mai 2008
Der Zyklon «Nargis» fällt vom Indischen Ozean aus mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern in Burma ein. Wahrscheinlich kommen mehr als 138'000 Menschen ums Leben. Eine Statistik der Militärregierung zählt etwa 85'000 Tote. Nach Uno-Schätzungen werden bis zu eine Million Menschen obdachlos.

USA, August 2005
Hurrikan «Katrina» wütet in den US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi, Florida, Georgia und Alabama und tötet mehr als 1800 Menschen. Etwa 1,3 Millionen Menschen verlieren ihre Existenz. Mit einem volkswirtschaftlichen Schaden von 125 Milliarden Dollar (115 Milliarden Franken) ist «Katrina» der bislang zerstörerischste Sturm in den USA. Die Touristenmetropole New Orleans wird fast komplett überflutet. (pet, dpa)

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Dossier, Letztes Update: Samstag, 8.12.2012

Der Klimawandel und seine Folgen

Gletscher schmelzen, die Anzahl Hurrikane nimmt zu, Wüsten breiten sich aus, der Meeresspiegel steigt: Experten warnen, der Menschheit bleibe nur noch wenig Zeit, um die Klima-Katastrophe zu verhindern.  Mehr


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