Hirnschlag – der lange Weg zurück
Hirnschlag oder Schlaganfall, das ist ein Schicksal, das etwa 12'000 Menschen in der Schweiz jährlich erleiden. Fast jeder Fünfte stirbt an den Folgen und die anderen müssen sich nach einer mühsamen Rehabilitation wieder in Alltag und wenn möglich Beruf zurückkämpfen.
Der Hirnschlag wird in den meisten Fällen durch ein Gerinnsel, das die Blutzufuhr im Gehirn verstopft oder – seltener – durch eine akute Hirnblutung ausgelöst. Je eher Hirnschlagopfer das Spital erreichen, umso mehr steigt die Chance, zu überleben oder möglichst geringe Behinderungen davonzutragen.
Je nachdem, welcher Teil des Gehirns betroffen ist, zeitigt der Hirnschlag ganz unterschiedliche Folgen wie etwa Verlust der Sprachfähigkeit, Schreib- und Leseschwierigkeiten, Doppelsichtigkeit, Einengung des Gesichtsfeldes, Lähmungen im Gesicht und an Arm.
Nach einem Hirnschlag verbringen die meisten Patienten mehrere Wochen im Spital, dann steht für sie die Rehabilitation an. Diese beinhaltet Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie, Entspannungsübungen, Gedächtnistraining und anderes mehr. Dazu kommt auch die psychologische Betreuung. Denn Rehabilitation ist auch Nachdenken über das Ereignis, über seine Fähigkeiten und neuen Grenzen, einfach, wie es weitergeht.
