Film-Tipp: Piraten, Pointen und Penélope
Sticheleien zwischen zwei Ex-Lovern: Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) steckt mit Angelica (Penélope Cruz) im Sumpf. (Walt Disney)
6 = phänomenal; 5 = sehr gut; 4 = gut;
3 = akzeptabel; 2 = schlecht; 1 = unter jedem Bär
Laut einer 2008 durchgeführten Studie spielen Sequels, Fortsetzungen erfolgreicher Filme, zwar meist weniger ein als das Original, im Schnitt ist das dann aber doch deutlich mehr als die Einnahmen noch unbekannter Originalfilme.
Und da Hollywood-Produzenten das Risiko gerne minimieren, setzen sie immer mehr auf Fortsetzungen. Nach «Fast and Furious 5» und «Scream 4» kommt nun eben auch «Pirates of the Caribbean 4» in unsere Kinos. Und die Kassen werden wieder klingeln.
Unsterblicher Johnny Depp
Die finanziell erfolgreichste Kinoreihe aller Zeiten ist «Harry Potter». Die sieben bisherigen Filme haben allein an der Kinokasse über 6.3 Milliarden Dollar eingespielt. Und die Reihe mit den meisten Sequels, nämlich 88 seit 1949, kommt aus Hong Kong und heisst «Huan Fei-hong».
Ob die «Pirates»-Serie so langlebig ist, muss sich erst zeigen. Auf alle Fälle sucht Captain Jack Sparrow die Quelle der ewigen Jugend. Nicht zuletzt mit dieser abgedrehten Rolle hat sich Johnny Depp die Unsterblichkeit in Hollywoods Himmel erspielt.
Der witzigste Pirat der Filmgeschichte
Die Handlung von «Pirates of the Caribbean: On Stranger Shores» ist nicht ganz so gaga wie in Teil 3, aber eigentlich nach wie vor nebensächlich. Hauptsache, es fliegen die Fetzen und Pointen. Das macht Spass und kurbelt den Popcorn-Verkauf an.
Penélope Cruz schlägt sich gut als neue Piratenbraut. Doch die Newcomerin Astrid Bergès-Frisbey ist als Meerjungfrau der fast noch grössere Hingucker. Und einmal mehr ist Johnny Depp als tuntiger Piratenkapitän eine Klasse für sich. (rb)
Filmbären:
6 = phänomenal; 5 = sehr gut; 4 = gut; 3 = akzeptabel; 2 = schlecht; 1 = unter jedem Hund
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