Komplex und verbunden mit der Welt: das moderne «Sim City»
Wird an der Gamescom in Köln vorgestellt: Das neue «Cim City».
Maxis führt das neue «Sim City» hier in Köln vor. Wir konnten ca. 20 Minuten lang ein erstes Tutorial durchspielen und ein paar Wohnzonen bauen, bevor ein Meteoritenschlag die Stadt zerstörte und die Demo beendete.
Wie gewohnt übernehmen wir als Bürgermeister eine neue Stadt und müssen gleich Probleme lösen, verschiedene Bürger beschweren sich, demonstrieren aufgebracht vor dem Rathaus. Mehr Platz für Wohnhäuser sollen wir schaffen, die Wasserversorgung verbessern und das Abfallproblem der Stadt aus der Welt schaffen.
Komplexität verständlich darstellen
Hier wird sofort sichtbar, dass seit dem ersten «Sim City» schon fast ein Vierteljahrhundert vergangen ist. Statt Aufgaben wie früher per Text-Box angezeigt zu erhalten, erscheint nun eine Sprechblase in der Stadt. Wenn wir drauf klicken, zoomt die Kamera zu einem einzelnen Bewohner hin, welcher dann sein Problem äussert. So können wir auch alle Fahrzeuge in der Stadt anklicken und erfahren, wer da herumfährt und wie sich diese Person gerade fühlt. Was wir uns früher noch ausmalen mussten, kann mit heutiger Technologie nun simuliert werden.
Diese Komplexität verlangt eine zugängliche Darstellung. Hier liegt eine der Stärken des neuen «Sim City»: Die Karte unserer Stadt kann mit verschiedenen Anzeige-Ebenen überlagert werden, die auf einen Blick sichtbar machen, wo unsere Planung problematisch werden könnte. So sehen wir z.B., wie das Grundwasser verteilt ist, ob unsere Leitungen dieses Wasser gleichmässig verteilen und wie verschmutztes Abwasser fliesst. Wir können das Stromnetz in Echtzeit betrachten, die Luftverschmutzung oder Bodenschätze wie Kohle oder Öl.
Städte online verbinden
Doch «Sim City» modelliert nicht nur einfach mehr Details. Es ist auch verbunden mit der Welt. So können wir unsere Stadt an die anderer Spieler anschliessen. Und gemeinsam an Grossprojekten wie Flughäfen oder Kraftwerken bauen, die dann auch den Städten aller beteiligten Spieler zugute kommen. Die Städte beeinflussen sich dazu: Luftverschmutzung, die herüberwabert, oder Ressourcen, die von der einen in die andere Stadt verlagert werden können. Dazu lassen sich Städte spezialisieren (wir können eine Studenten- oder ein Kasino-Stadt bauen) und Spieler können versuchen, sich gegenseitig zu ergänzen. «Sim City» soll im Februar 2013 erscheinen, für PC und neu gleichzeitig auch für Mac.
