• Nachrichten
  • SRF Shop
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Politik & Zeitgeschehen»
    • Afghanistan: Krisenherd am Hindukusch
    • Das Judentum
    • Hörpunkt: 150 Jahre Italien - ein Grund zum Feiern?
    • Europäische Gespräche 2010
    • Guisan ist Sinnbild des wehrhaften Schweizers
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Dossier Übersicht

Das Holocaust-Denkmal in Berlin, ein Stelenfeld.

Mittwoch, 28.1.2009

Der Holocaust: Zeitzeugen erinnern sich

Mehr als sechs Millionen Menschen wurden während des zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten systematisch ermordet. Die meisten Opfer der Nazis waren Juden. Aber auch Kritiker des Nazi-Regimes, Behinderte, Homosexuelle und ethnische Minderheiten wie die Roma wurden deportiert und umgebracht.

Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum deutschen Reichskanzler übernahmen die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 in Deutschland die Macht. Durch die NS-Politik wurden die deutschen Juden schrittweise entrechtet und verfolgt. Die SA (Sturmabteilung) organisierte Boykotte jüdischer Geschäfte, es gab Berufsverbote für Juden, jüdische Bürger wurden von Universitäten, Vereinen und Schulen ausgeschlossen.

Ein Jahr vor Kriegsbeginn wurden in der so genannten Reichskristallnacht zahlreiche Synagogen, jüdische Geschäfte und Einrichtungen in deutschen Städten zerstört und in Brand gesetzt. Damit wollte die nationalsozialistische Regierung die gesetzliche «Arisierung», also die Zwangsenteignung jüdischen Besitzes, beschleunigen.

Nach Kriegsbeginn im Jahr 1939 begannen die Nazis mit der systematischen Deportation jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Konzentrationslager mit dem Ziel, alle europäischen Juden zu vernichten. Die Nazis nannten ihren Plan die «Endlösung der Judenfrage». Heute wird die Ermordung von über sechs Millionen Menschen zwischen 1939 und 1945 mit den Begriffen «Holocaust» (griechisch, «vollständig Verbranntes») oder «Shoah» (hebräisch, «grosse Katastrophe») bezeichnet.

Unfassbares Grauen

Seit dem Bekanntwerden des Unbeschreiblichen, des Unfassbaren mit der Einnahme der Konzentrationslager durch die alliierten Truppen kurz vor Kriegsende beschäftigt die Menschen immer die Frage: Wie geht man mit einem derart schweren Thema um? Zum Beispiel, indem Holocaust-Überlebende ihr persönliches Schicksal schildern. Hier kommen Zeitzeugen zu Wort, die das Kriegsende und das Grauen des Holocausts erlebt und überlebt haben. Vielen fällt es auch heute noch schwer, über ihre Erfahrungen zu sprechen. Die persönlichen Erlebnisse von Zeitzeugen machen die Greueltaten des Holocaust etwas greifbarer. Ihre Geschichten stehen stellvertretend für das Schicksal von Millionen unschuldiger Opfer des Holocaust.

Joël Gernet

Dossier weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Kontext vom Donnerstag, 19.3.2009, 09.06 Uhr, DRS 2

Unter Lebensgefahr ein Lebenszeichen geben

Catharina und Maurits van Thijn überlebten im Konzentrationslager Auschwitz. Weil ihr Mann ihr täglich zugewinkt habe, sagt sie. Weil er viel Glück gehabt habe, sagt er. In «Kontext» blickt das Ehepaar auf die schwerste Zeit ihres Lebens zurück.  Mehr

Hören (27:24)Download (MP3, 12.7MB)


Kontext vom Donnerstag, 8.5.2008, 09.05 Uhr, DRS 2

«Ich war die Nummer 178453»

Der 82-jährige Léon Reich musste mit ansehen, wie die SS Menschen zu Tode quälte. Nur knapp überlebte er einen Todesmarsch und den Terror im KZ Buchenwald, wo ihn die Amerikaner im April 1945 befreiten.   Mehr

Hören: Ich war die Nummer 178453 (DRS 2, Kontext, 8.5.08) (32:14)Download (MP3, 13.5MB)


DRS2, Blickpunkt Religion, 21.3.2008

B-8326: Ein Überlebender des Holocaust

Ruben Gelbart hat dank einer Verkettung von Zufällen die Konzentrationslager in Auschwitz-Birkenau und Buchenwald überlebt. Er musste Zwangsarbeit verrichten und wurde für medizinische Experimente missbraucht. Die Erfahrungen des 82-jährigen Polen sind von seiner Enkelin in einem Buch zusammengetragen worden.   Mehr

Hören (10:28)


DRS1, Menschen und Horizonte, 8.5.2005

Interview mit einem jüdischen Passfälscher

Der Jude Cioma Schönhaus ging 1942 in Berlin in den Untergrund, nachdem seine Eltern deportiert worden waren. Um zu überleben fälschte er Pässe und rettete damit hunderten von Verfolgten das Leben. Als ihm die Gestapo auf die Spur kam, flüchtete er in die Schweiz.   Mehr

Hören (39:17)


DRS1, Echo der Zeit, 9.11.2004

Wladyslaw Bartoszewski: Häftling in Auschwitz, Aufständischer in Warschau

Hören Sie ein Interview mit dem Historiker, der während des Zweiten Weltkriegs Häftling im Konzentrationslager Auschwitz war, am Warschauer Aufstand teilnahm und während des Kommunismus noch mal sechs Jahre in Haft kam.

Hören (43:19)


DRS1, Menschen und Horizonte, 25.1.2004

Die Erinnerungen des Ungarn-Juden Miklos Ebner

Miklos Ebner arbeitet als Touristenführer im Jüdischen Museum von Budapest. Täglich erzählt er von der Jüdischen Kultur und Religion. Zum Schluss kommt er jeweils in den Holocaust-Erinnerungsraum. Miklos Ebner ist selbst ein Überlebender. In der Sendung erzählt er von seinen Erinnerungen an die Zeit, als er und seine Familie im Schwedischen Schutzhaus versteckt waren und davon, wie es heute ist, in Ungarn Jude zu sein.

Hören (31:02)


Die Geschichte des Überlebenden Joseph Spring

Reflexe, DRS2, 07.11.2003; 28:10 Im Jahr 2000 klagte der holocaustüberlebende Joseph Spring die Schweizer Regierung wegen Beihilfe zum Völkermord an - wenn auch ohne Erfolg. Mittlerweile liegt die abenteuerliche Lebensgeschichte des Berliner Juden, der auf seiner Flucht von den Schweizer Grenzbehörden an die Gestapo ausgeliefert wurde,  in Buchform vor.

Hören (28:10)


Yad Vashem: die Holocaust-Gedenkstätte

Kontext, DRS2, 15.09.2003, 24:43 1953 wurde in Jerusalem die Gedenkstätte Yad Vashem errichtet, die an die sechs Millionen Juden erinnert, die im Dritten Reich ermordet wurden. Aber kann eine Gedenkstätte dieser gewaltigen Aufgabe gerecht werden?

Hören (24:33)


DRS2, Reflexe-Thema, 30.8.2002

«Wenn es doch bald ein Ende nähme» Die heimlichen Briefe des Holocaust-Opfers Lilli Jahn und ihrer Kinder

1943 wurde die deutsche Jüdin Lilli Jahn von der Gestapo in ein Arbeitserziehungslager verschleppt. Ihr protestantischer Mann hatte sich von ihr scheiden lassen und die fünffache Mutter schutzlos den Nazis ausgeliefert. Sie starb in Auschwitz.   Mehr

Hören (29:06)


Passage 2: 2.6.1995, DRS 2

Schreiben nach dem Holocaust: Zwang oder Befreiung?

Kann Literatur das Unbeschreibliche beschreiben und so erträglicher machen? Vier Autoren tauschen ihre Erfahrungen aus. Sie wurden alle als Kinder mit den Schrecken von Krieg, Lager und Vertreibung konfrontiert.   Mehr

Hören (59:37)


DRS 1, Rendez-vous, 6.5.1985

Der ehemalige KZ-Gefangene Jehuda Stein im Gespräch

Wie lebt man angesichts seiner drohenden Ermordung? Der Pole Jehuda Stein erinnert sich an die Haft im Konzentrationslager Plaszow und schildert seine Spektakuläre Flucht während eines Gefangenentransports in der Nähe von Donaueschingen, welche ihn schlussendlich in die Schweiz führte.

Hören (24:55)


Weiterführende Links zum Beitrag:

  • Holocaust-Chronologie.de: detailierter Ablauf, Glossar, Artikel, Literatur
  • Shoah.de: Portal zu den Themen Drittes Reich, Antisemitismus und Holocaust
  • akdh.net: Aktion Kinder des Holocaust
  • Holocaust-history.org (Englisch)
  • Universität Giessen: Holocaustliteratur.de
  • Auschwitz.org.pl: Gedenkstätte und Museum
  • United States Holocaust Memorial Museum (Englisch)
  • Achma.ch: Psychosoziale Unterstützung von Holocaust-Überlebenden
  • Beratungsstelle für Holocaust-Ueberlebende und ihre Angehörigen in der Schweiz
  • Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund
  • Geschichte des Judentums

Schnellsuche:
Die Arbeit der Bergier-Kommission
Das Judentum
60 Jahre Israel - junger Staat, alte Geschichte
Das IKRK und der Holocaust

Heute vor 50 Jahren, DRS1, 04.11.1989, 27:20
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf war schon während des Zweiten Weltkriegs erstaunlich gut über die Deportation der Juden informiert. Doch unternahm es praktisch nichts zur Rettung von Millionen Frauen, Männern und Kindern. Was waren die Gründe dafür?

Hören

  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft