Linux.fm: Das Radio, das Linux vorliest
Slashdot über Linux.fm: «For some reason, this actually sounds appealing and relaxing to me.»
Der Linux-Kernel ist der Kern des Linux-Betriebssystems, verantwortlich z.B. für Datei-Zugriffe, die Verwaltung des Speichers oder des Prozessors oder Ein- und Ausgabe.
Die aktuelle Version des Linux-Kernels 2.6.36.1 besteht aus Tausenden von Dateien und über 16 Millionen Zeilen Programm-Code.
Weil Linux ein Open-Source-Betriebssystem ist, sind all diese Dateien frei lesbar (im Gegensatz z.B. zu Microsoft Windows). Damit können sie auch von anderen Programmen gelesen und verarbeitet werden.
Genau das tut Linux.fm: Ein weiteres Open-Source-Programm, eSpeak, wählt eine Datei zufällig aus und wandelt sie in eine Computer-Stimme um. Die Website streamt dann diese Stimme.
Linux.fm beschränkt sich aktuell auf 59 Dateien, obwohl an sich tausende zur Auswahl ständen. Radio-Chef Frederic Cambus hat diese Dateien von Hand ausgewählt, wie das z.B. auch ein Musik-Redaktor tun würde.
«I tried to pick up relevant files with memorable names and performing important functions. Also I tried to avoid very large files as they would take hours to listen to», schreibt er in einem Email. Sehr grosse Dateien würden zu lange dauern, er habe ausserdem die bekanntesten Dateien mit den wichtigsten Funktionen des Betriebssystems ausgewählt. Also nicht nur Linux.fm, sondern eher Linux.Hits.fm.
Natürlich kann man die ausgewählte Datei gleich anzeigen und mitlesen sofern man denn möchte. Und wer den Rhtythmus des Code spürt, lässt sich zu Musik inspirieren, wie im Video unten. Asterisk Slash Hash Include!
Diskussion zu Linux.fm bei Slashdot
