Bewegende bewegte Bilder
Angeblich sollen zwei Amerikanische Fotografen das Cinemagraph Anfang 2011 erfunden haben. Die Technik hinter den animierten Standbildern taucht allerdings schon früher auf, wie dieses populäre Beispiel zeigt: Auf dem Blog If we don’t remember me erscheint wöchentlich ein neues Cinemagraph, das einer Szene eines berühmten Kinofilmes entliehen ist. Oft mit einem der Protagonisten des Films in Grossaufnahme. Dabei ist entweder die Szene darum herum regungslos, oder aber der Protragonist selber.
Ein Moment von Ewigkeit
Die faszinierende Ausstrahlung von Cinemagraphs stammt vielleicht daher, dass die Bilder einen ganz bestimmten Augenblick einfrieren, wie das auch eine Fotografier tut; durch die bewegten Elemente darin werden sie aber lebendig, eindringlich, verbindlich. Zu einem in Ewigkeit gefangenen Moment. 40 sehr schöne Beispiele (tripwire).
Die App erledigt’s
Dank Apps ist heute keine Fertigkeit in digitaler Bildbearbeitung mehr gefragt. Mit Cinemagram, Fotodanz oder iCinegraph ist es ganz einfach geworden, Cinemagraphs selber zu erstellen.
Links
Cinemagram (iOS, Android geplant), iCinegraph (iOS), fotodanz (Android), Microsoft Cliplets (Windows), Photoshop Anleitung
Mehr zum Stichwort:
