Robo mit Knuddelgesicht und Smartphone als Hirn
«Romo» lacht die Digital-Redaktion aus
Der «Romo» ist nicht viel mehr als eine Platine mit zwei Raupen. Darauf befestigen wir ein Smartphone (iOS oder Android), das als Hirn, Kamera und Anzeige zugleich funktioniert. Das Smartphone kommunziert mit den Raupen über ein Audiokabel am Kopfhörer-Ausgang.
Wir können den Roboter dann über ein Tablet, ein anderes Smartphone oder einen PC fernsteuern, solange sich beide Geräte im gleichen WLAN befinden. Über die Fernsteuerung können wir den Roboter bewegen, zwischen den verschiedenen Kameras des Smartphones hin- und herwechseln und auf dem Bildschirm die Stimmung des Gesichtes ändern, von :) auf >:[ oder <3.
Der Romo kann ausserdem Fotos machen (oder Video) - im Moment noch in ziemlich mieser Auflösung, doch Romotive hat soeben neue Apps veröffentlicht, welche die Bildqualität deutlich verbessern.
Es gibt eine Entwicklungsumgebung, gerade auf der Android-Plattform ist es deshalb Bastelwilligen recht einfach möglich, eigene Apps mit mehr Fähigkeiten für den Romo zu schreiben. Dank drei Auxiliary Ports wäre die Hardware auch in der Lage, mehr Sensor-Eingaben zu verarbeiten.
Wer selber nicht programmieren kann, wird wohl von den doch sehr eingeschränkten Funktionen des Romo enttäuscht sein. Denn das Smartphone durch die Gänge fahren zu lassen bleibt nicht lange spannend.
Zumindest in unseren Tests war jedoch die Reaktion bei der ersten Begegnung mit dem Romo bei allen gleich: «Jöööö!». Was so eine Anthropomorphisierung ausmacht!
«Romo» (Romotive)
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