Etappe 2: Von Burgdorf nach Wynigen
Die Wandergruppe am Ziel - in Wynigen. (SRF)
Die zweite «Querfeldeins»-Etappe beginnt in der mittelalterlichen Altstadt von Burgdorf. Vom Bahnhof aus geht es hinauf zum abenteuerlichen Flüeweg, «Dr Gysnauer». Die vier markanten Sandsteinfelsen sind das natürliche Wahrzeichen von Burgdorf und bieten eine herrliche Sicht auf die Altstadt und das Schloss. Nach einem steilen und kurvigen Abstieg erreichen wir die Siechenkapelle und das Siechenhaus, wo früher Pest- und Leprakranke isoliert wurden. Weiter auf dem Jakobsweg treffen wir auf die hohen Sandsteinfelsen der «Leuenhohle», einem der eindrücklichsten Hohlwege der Schweiz.
Die Anhöhe erklommen, wartet ein herrlicher Ausblick bis an die Jurakette. Wir biegen in den Planetenweg ein und machen Halt bei der alten Nagelschmiede von Kaltacker. Im Jahr 1941 wurden hier für einen kargen Stundenlohn von 1.40 Franken für die Schweizer Armee Nägel geschmiedet.
Durch weites Ackerland führt der Weg weiter nordwärts, vorbei am Gehöft «Rutschiweid». Auf diesem Bio-Bauernhof leben und arbeiten Menschen mit einer geistigen Behinderung. Auf einem Feldweg wandern wir steil hinab ins waldumschlossene Wiesentälchen des Chänerechbachs. Auf einem Hohlweg geht es das Winiholz hinunter zum Schlusspunkt der ersten «Querfeldeins»-Etappe: Das stattliche Bauerndorf Wynigen.






