Reizvolles Geläut mit Glocken aus verschiedenen Zeiten und ungewohnten Tonsprüngen im musikalischen Aufbau. Zwei ältere Glocken wurden vom Dachreiter in den erst im 19. Jahrhundert hinzugefügten Turm übernommen. Zu diesen gehört auch die Taufglocke, die ursprünglich in der Kapelle Sörenberg geläutet hatte. Mehr
Glockengeläut (12:47)
Ein klangvolles Geläut, dessen zwei reich verzierte Renaissance-Glocken die beiden bedeutendsten Luzerner Glockengiesser repräsentieren. Die Giesserei Rüetschi versuchte 1865 mit dem Neuguss der grössten und der kleinsten Glocke ein musikalisch harmonisches Gesamtgeläut herzustellen. Mehr
Glockengeläut (2:49)
Ein riesiges, wuchtig dröhnendes Gesamtgeläut, nach Hitzkirch das tontiefste im Kanton Luzern und ausserdem eines der letzten Werke der bedeutenden Giesserei Staad am Bodensee. Es erklingt in einer gut gewählten Schlagtonfolge mit Halbtonschritt zwischen den beiden kleinen Glocken, was auch mehrere, charakterlich voneinander ganz unterschiedliche Teilgeläute ermöglicht. Mehr
Glockengeläut (6:33)
Für die Schweiz einzigartiges Grossgeläut aus Gussstahl. Geliefert vom „Bochumer Verein" im deutschen Ruhrgebiet, zeichneten sich diese Glocken im Vergleich zu den hierzulande üblichen Bronzeglocken durch niedrigeren Preis, geringeres Gewicht und schier unzerstörbare Stabilität aus. Mehr
Glockengeläut (3:52)
Grosses sechsstimmiges Geläut, dessen Glocken mit ihrer dichten pentatonischen Tonfolge auf beide Türme verteilt sind. Der heutige Glockenbestand hat kein besonders hohes Alter und ist dennoch der erste, der in Grösse und Umfang der bedeutenden Kirche würdig ist. Mehr
Glockengeläut (8:50)
Aussergewöhnlich vielstimmiger Glockenchor mit drei bedeutenden historischen Grundglocken. Die grosse Glocke ist mit hübschen Renaissance-Girlanden geschmückt und trägt Abgüsse von Salbeiblättern und verschiedenen Münzen. Die besonders wohlklingende, drittgrösste Glocke zeigt Aposteldarstellungen sowie einen Fries, der an Burgzinnen erinnert. Mehr
Glockengeläut (9:48)
Schönes vierstimmiges Grossgeläute mit ruhiger Wirkung. Der alte Glockenbestand wurde 1933 massiv vergrössert, und die Stiftung der neuen grossen Glocke wurde durch die Hinterlassenschaft des Dagmerseller Uhrmachers Anton Kronenberg finanziert. Entsprechend prangt auf der Glocke sein Familienwappen. Mehr
Glockengeläut (4:09)
Sehr charakteristisches und vielstimmiges Geläute mit geschmackvoll verzierten Glocken verschiedener Giesser und Zeiten. Durch die häufigen Zugüsse hat sich eine ungewohnte und eigenwillige Tonfolge ergeben. Beeindruckend sind auch der mächtige Holzglockenstuhl und die hölzernen Glockenjoche. Die grosse Dreifaltigkeitsglocke war zur Zeit ihrer Entstehung die schwerste jemals in Aarau gegossene Glocke. Mehr
Glockengeläut (5:00)
Wuchtiges und geschichtlich sehr bemerkenswertes Geläut. Die drei kleinen, überaus charakteristischen historischen Glocken repräsentieren das Spätmittelalter sowie die beiden bedeutenden Luzerner Renaissance-Giesser Moritz Schwarz und Jodok Rüttimann. Mehr
Glockengeläut (7:56)
Riesiges und grösstenteils sehr junges Geläut, das die Platzkapazitäten des Turmes nahezu sprengt. Dank gut gewählter Hängung der Glocken und einer günstigen Schalldämmung wirkt das vielstimmige Ensemble jedoch überraschend einheitlich und mild. Um sich im Glockenchor durchsetzen zu können, wurden die kleineren Glocken in sehr schweren Profilen gegossen. Mehr
Glockengeläut (9:13)
Überraschend kleines, der Bedeutung der Kirche kaum angemessenes Geläut. Zu den zwei Glocken im Ostturm gesellt sich noch eine Glocke im Dachreiter. Der Giesser August Bell hat insgesamt nur wenige und durchgehend kleine Glocken gegossen. Mehr
Glockengeläut (4:36)
Mächtiges Geläut, das im riesigen und weitgehend offenen Glockenturm gut sichtbar ist. Eine eindrückliche Stahlkonstruktion trägt die sechs Glocken. Die damals beliebte Schlagtonfolge findet sich auch in den Geläuten von Zürich-Fluntern, Au und Bischofszell. Mehr
Glockengeläut (5:03)
Eindrückliches Geläut mit teilweise engen Tonabständen und unverwechselbarem Charakter. Die sechs grossen Glocken von 1633 sind reichlich mit Dekor und Heiligenreliefs versehen und bilden landesweit eines der ältesten und schwersten einheitlichen Ensembles, wie es auch weltweit nur sehr selten anzutreffen ist. Mehr
Glockengeläut (6:27)
Umfangreiches und vielstimmiges Geläut, das in einem hohen, dreistöckigen Holzglockenstuhl aufgehängt ist. Kräftiges Moll-Motiv, das fast ausschliesslich aus Terzenschichtungen besteht. Zwei kleinere Glocken haben eine grosse historische Bedeutung und stammen vermutlich beide von Luzerner Giessern, von denen sich kaum weitere Glocken erhalten haben. Mehr
Glockengeläut (4:19)
Überraschend umfangreiches Siebnergeläut, eine gelungene Gesamtleistung der Giesserei Rüetschi. Das gewählte Motiv ist eine Transponierung des Basler Münstergeläutes. Ein kleines, achtes Glöcklein im Chortürmchen wurde gleichzeitig gegossen und setzt die Tonfolge fort. Mehr
Glockengeläut (5:30)
Unverwechselbares Geläut mit eigenwilliger Tonfolge. Die vier Glocken des 17. Jahrhunderts bilden ein bemerkenswertes historisches Ensemble, und sie werden ergänzt durch eine der vielen Grossglocken, die in der Zwischenkriegszeit aus Deutschland in die Schweiz geliefert wurden. Mehr
Glockengeläut (11:14)
Vierergeläut in einem recht offenen Turm aus den 1950er-Jahren. Die wirkungsvolle Schlagtonfolge mit ihrer Unterquarte wird gerne als Westminster-Motiv bezeichnet, benannt nach dem weltbekannten Viertelstundenschlag des Uhrturms der Londoner Parlamentsgebäude. Das Geläute harmoniert gut mit den Glocken der benachbarten katholischen Pfarrkirche. Mehr
Glockengeläut (10:23)
Stattliches Geläut, dem die historische Grundglocke Charakter verleiht. Ihr Giesser war kein Geringerer als der Meister der grossen Berner Münsterglocke. Die übrigen fünf Glocken wurden erst mit dem Bau des neuen, mächtigen Dachreiterturms angeschafft, in dem heute sämtliche Glocken hängen. Mehr
Glockengeläut (11:03)