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Mark Twain in einer Aufnahme von 1909.

Mittwoch, 21.4.2010

Mark Twain prägte unser Bild von Amerika

Tom Sawyer und Huckleberry Finn – mit den beiden jungen Abenteurern schrieb Mark Twain Literaturgeschichte. Aber auch humorvolle Reiseberichte und politische Texte trugen zum Ruhm des Autors bei, der am 21. April 1910 verstarb.

1876 erscheint «Tom Sawyer», worin Twain einige selbst erlebte Ereignisse erzählt. Für die damalige Zeit ungewöhnlich, lässt er die Charaktere in der Alltagssprache reden. 1885 legt Twain mit «Huckleberry Finn» einen Fortsetzungsroman vor. Noch stärker als im ersten Buch zeigt sich Twain hier als exemplarischer Vertreter des amerikanischen Realismus: Detailreich beschreibt er Menschen und ihr Verhalten. Er verschliesst sich nicht den sozialen Widrigkeiten und liefert bissige Einblicke in die Verhaltensweisen dieser Zeit.

Kritiker der Krankheit Amerikas

Die Gabe zur scharfen Beobachtung zeigt Twain auch andernorts. Er schreibt, nebst zahlreichen Reiseberichten und Reden, auch Artikel für Zeitungen. Als Journalist hält er nicht zurück mit Kritik an der amerikanischen Gesellschaft: Immer wieder prangert er religiöse Heuchelei oder Polizeiübergriffe auf Minderheiten an. Ein besonderer Dorn im Auge ist ihm die «Geldlust», die er als Amerikas Krankheit bezeichnet.

100 Jahre nach seinem Tod gehört Mark Twains Schaffen zum Kanon der Weltliteratur. Seine realitätsnahen Geschichten, geschrieben in einer ungekünstelten Sprache, prägen bis heute unser Bild des fernen Amerika von damals.

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WortOrt vom Donnerstag, 22.4.2010, 14.05 Uhr, DRS 1

Mark Twains Spuren in der Schweiz

Der grosse amerikanische Schrifsteller Mark Twain hat verschiedentlich die Schweiz besucht; 1878 zum Beispiel blieb er mehrere Tage in Luzern und fuhr dann mit der Kutsche über den Brünig nach Interlaken. Luzia Stettler folgt seinen Spuren.  Mehr

Hören (26:55)Download (MP3, 12.3MB)


Hörbar - Literatur fürs Ohr vom Mittwoch, 21.4.2010, 14.05 Uhr, DRS 1

Mark Twain: Lotse, Goldgräber, Vater von Tom Sawyer

Man kennt ihn als geistigen Vater von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Doch die Erlebnisse der beiden Jungen im Süden der USA sind bei weitem nicht die einzigen Geschichten, die der berühmte amerikanische Schriftsteller Mark Twain zu Papier gebracht hat.  Mehr

Hören (27:15)


DRS2aktuell vom Mittwoch, 21.4.2010, 12.03 Uhr, DRS 2

Twains Klassiker neu übersetzt

Einen breiten Bekanntheitsgrad erreichte der US-amerikanische Autor Mark Twain vor allem mit seinen Jugendromanen. Anlässlich seines 100. Todestages sind deutsche Neuübersetzungen von «Tom Sawyer» und «Huckleberry Finn» erschienen.


    • Mehr
  • Hören (4:45)

100 Sekunden Wissen vom Mittwoch, 21.4.2010, 08.00 Uhr, DRS 2

Mark Twain

Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn haben das Bild des fernen Amerika geprägt. Ihr Erfinder, Mark Twain, ist am 21. April 2010 vor 100 Jahren gestorben. Der Autor gilt als Vertreter des amerikanischen Realismus - in seinen Erzählungen zeigt er sich als genauen Beobachter sozialen Verhaltens.

Hören (2:23)Download (MP3, 1.2MB)


Reflexe vom Mittwoch, 21.4.2010, 11.03 Uhr, DRS 2

Mark Twain besucht des Schweizers Schweiz

Der Roman «Tom Sawyers Abenteuer» beschehrte Mark Twain literarischen Ruhm. 1878, zwei Jahre nachdem das Buch erschienen war, reiste der Autor nach Europa. Dabei machte er auch einen Abstecher in die Zentralschweiz.  Mehr

Hören (27:09)Download (MP3, 12.4MB)


Mehr zum Stichwort:

  • Mark Twain

Schnellsuche:

Mark Twain: «Besuch der ägyptischen Pyramiden»

Mark Twains Reisebericht stammt aus der frühen Zeit des Tourismus. Es geht um die Reise von drei Engländern um 1875, die das Erklimmen der Pyramiden in Ägypten als zwiespältiges und anstrengendes, aber eindruckvolles Erlebnis beschreiben.   Mehr

Lesung: Von Gotthelf bis Wilde vom Donnerstag, 31.12.2009, 14.05 Uhr, DRS 1

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