Von der Erde zum Mond und weiter - die Nasa wird 50
Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2008 - vor 50 Jahren wurde die US-Raumfahrtbehörde gegründet: Sie trägt den Namen «Nasa» (National Aeronautics and Space Administration).
Mit ihr wurde elf Jahre später Realität, was in den romantischen Abenteuern von Jules Verne noch Fiktion war: 1969 betrat zum ersten Mal ein Mensch die Oberfläche des Mondes. Doch die Nasa sollte nicht nur die menschliche Neugier befriedigen - die während der Nasa-Missionen entwickelte Raketentechnik gab der USA die Basis für das Wettrüsten im Kalten Krieg.
Als die Sowjetunion 1957 den ersten Satelliten «Sputnik 1» ins All schoss, demonstrierte sie damit ihre technologische und militärische Überlegenheit gegenüber den Vereinigten Staaten. Der amerikanische Präsident Eisenhower sah Handlungsbedarf und verabschiedete am 29. Juli 1958 den «National Aeronautics and Space Act», aus dem die heutige Nasa hervorging. Damit hatte die USA ihr eigenes Raumfahrtprogramm und der Wettlauf ins All begann. Der Weltraum wurde zur Arena für ein militärisches Kräftemessen zwischen West und Ost.
Thomas Hägler
