Weniger ist mehr
Unser Alltag ist geprägt von Überfluss - braucht es für die Zukunft weniger? (Keystone)
Die Erkenntnis macht sich breit, dass wir in unseren Breitengraden über unsere Verhältnisse leben. Durchschnittlich verbraucht ein Bewohner der Schweiz 6000 Watt, was bedeutet, dass über jeder Person tagaus tagein hundert 60-Watt-Glühbirnen brennen.
Der ökologische Fussabdruck der Schweiz insgesamt liegt beim Dreifachen der verfügbaren sogenannten Biokapazität, also der nutzbaren und ungenutzten Flächen.
Kurz – wir wissen, dass wir massiv über unsere Verhältnisse leben. Que faire?
Effizienz ist ein Stichwort, das oft genannt wird. Doch die Rechnung «immer mehr, dafür effizienter» wird auch nicht immer aufgehen. Wir müssen uns mit Verzicht beschäftigen: «weniger» – mit dieser Forderung setzen sich gegenwärtig immer mehr Expertinnen und Experten aller Fachrichtungen auseinander.
Was «weniger» bedeuten würde, und ob wir überhaupt fähig wären, mit der Vorstellung von «weniger» zu leben – dieser Frage gehen die Sendungen «Kontext» und die «Sternstunden» mit einer Schwerpunktwoche nach.
