Knackeboul: «Ich mache mich mit meiner Musik verletzbar, aber auch nahbar»
Harter Bützer: Knackeboul
Wortspiele am Fliessband vom Berner Wortakrobat: Bereits der Titel von «Moderator» lässt sich aufteilen in «Mode», «Rat» und «Or». Tracks wie «Brandstifter» erschüttern den Höher mit elektronischen Beats, wie es zurzeit «Mode» ist. Mit Rapnummern wie «Sprachrohr» verteilt er «Rat» an die Zuhörer. Bleibt noch «Or» - so hofft Knackeboul - bedeutet dann für die Fans Gold fürs Ohr. «Reimen muss Spass machen und man sollte dabei flexibel sein», erzählt Knackeboul im Interview mit Nik Thomi.
«Moderator» ist diese Woche von 0 auf Platz 8 der Albumstarts gestiegen. «Ich kann es immer noch nicht glauben und bin seit vier Tagen im Hoch, ich weine und hüpfe schreiend durch den Schnee» meint Knackeboul dazu.
Der erste Track auf «Moderator» erzählt ungeschminkt und für einmal ohne lustige Untertöne das Leben von Knackeboul. «Es war mir wichtig, dass ich als tiefgründiger junger Mann rüber komme, der gute Texte schreibt und nicht nur den Clown auf der Bühne machen kann.»
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