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Mittwoch, 2.5.2012

UBS macht weniger Gewinn als erwartet

Die Grossbank UBS hat im ersten Quartal knapp 830 Millionen Franken Gewinn gemacht. Das ist weniger als die Finanzwelt erwartet hatte - aber deutlich mehr als noch vor einem Jahr. Konzernchef Ermotti zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis.

Auch am Hauptsitz in Zürich hätte man wohl gerne mehr Gewinn präsentiert. (Reuters)

Bankkunden treiben wieder Handel - UBS profitiert

Die Wolken am Bankenhimmel sind nicht mehr so düster. Das Bankengeschäft hat sich erholt, weil die Kunden ihr Vermögen nicht einfach nur auf dem Konto liegen lassen.

Beitrag aus Rendez-vous vom Mittwoch, 2.5.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle

Kaspar Villiger: «Die uns kritisieren, sollen zuerst vor der eigenen Türe wischen.»

Drei Jahre lang war Kaspar Villiger Präsident der Grossbank UBS. Der ehemalige Bundesrat sollte das verlorengegangene Vertrauen in die Bank zurückbringen. Doch bald schon nach Amtsantritt verteidigte Villiger hohe Löhne und fette Boni. Und sein Ansehen war schnell weit herum ruiniert, so wie er es bei Antritt des Amtes befürchtet hatte.   Mehr

Tagesgespräch vom Mittwoch, 2.5.2012, 13.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Die Grossbank UBS hat im ersten Quartal weniger als erwartet verdient. Der Reingewinn betrug 827 Millionen Franken. Analysten hatten mit einem Gewinn zwischen knapp 800 Millionen und 1,4 Milliarden Franken gerechnet.

Die Resultate zeigen aber auch, dass die UBS wesentlich besser abgeschnitten hatte als im Vorquartal: Damals verdiente sie gerade mal 319 Millionen Franken.

Vor Steuern haben alle Teil der UBS den Gewinn gesteigert, wie die Bank weiter bekannt gab. Dazu zählen die Vermögensverwaltung für wohlhabende Kunden weltweit, die Anlageverwaltung für institutionelle Kunden, die Investmentbank sowie das lange Zeit darbende amerikanische Vermögensverwaltungsgeschäft.

Schwankendes Investmentbanking
Die Investmentbank hätte 730 Millionen Franken verdient - deutlich mehr als noch im vierten Quartal. Jedoch drückte ein Bilanzeffekt das Ergebnis. Der Grund: Die Neubewertung der UBS-Obligationen schlug mit 1,1 Milliarden Franken negativ zu Buche.

Dieser Effekt ergibt sich, wenn der Wert der Titel steigt, was der UBS an sich ein gutes Zeugnis ausstellt. Allerdings muss die Bank aufgrund der gängigen Verbuchungspraxis in der Bilanz eine höhere Belastung ausweisen. Generell sind die Ergebnisse der Investmentbank, wo unter anderem der Handel mit Wertpapieren angesiedelt ist, sehr schwankungsanfällig.

Vertrauen der Kunden
Weiter hat die Schweizer Grossbank knapp 11 Milliarden Franken an neuen Kundengeldern akquiriert. UBS-Chef Sergio Ermotti sagte, der Zufluss neuer Gelder sei ein klares Zeichen. «Die Kunden vertrauen uns wieder. Wir gewinnen Marktanteile zurück. Das stimmt uns zufrieden», sagt Ermotti gegenüber Schweizer Radio DRS.

Zurückhaltender Ausblick
Für das zweite Quartal zeigte sich die UBS zurückhaltend. Das Umfeld bleibe von der Schuldenkrise in der Eurozone, dem US- Haushaltsdefizit sowie der Unsicherheit um die Weltwirtschaft dominiert.

Die UBS erwartet in der Vermögensverwaltung aber weitere Nettoneugeldzuflüsse. «Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft», so Ermotti. Zwar bleibe die Marktsituation für Banken in der Schweiz schwierig - jedoch sei die UBS darauf vorbereitet. (fors, sda)

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Die UBS startet durchzogen ins neue Jahr. Die Quartalszahlen liegen unter den Erwartungen. (Susanne Giger, 2.5.2012)
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Dienstag, 7.2.2012

UBS rechnet weiter mit schweren Zeiten

Die UBS hat im vergangenen Jahr gut 4,2 Milliarden Franken Reingewinn gemacht. Die Flaute an den Kapitalmärkten und der Kostendruck in der Vermögensverwaltung hinterliessen tiefe Spuren. Im Ausblick gibt sich der Konzern entsprechend verhalten.   Mehr


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