• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • SRF Shop
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Montag, 2.7.2012

Hollande muss sechs Millarden Euro mehr einsparen

Kaum gewählt, dürfte es für Frankreichs neuen Staatspräsidenten schwierig werden. Weil die Wirtschaft weniger wächst, muss er in diesem Jahr sechs bis zehn Milliarden Euro zusätzlich einsparen.

6 bis zehn Milliarden Euro müssen mehr gespart werden. (Archiv Keystone)

Marode Staatsfinanzen in Frankreich

Eben noch wurde der französische Staatspräsident François Hollande in seiner Heimat als Sieger gefeiert. Die EU hatte, wie von ihm vorgeschlagen, einen Wachstumspakt beschlossen. Doch nun wird er mit unbequemen Fakten konfrontiert. Die französische Finanzkontrolle hat in der Staatskasse ein Milliardenloch entdeckt. Hollande wird unpopuläre Massnahmen ergreifen müssen.

Beitrag aus Rendez-vous vom Montag, 2.7.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle

Der französische Rechnungshof schlägt Alarm: Wegen wegbrechender Steuereinnahmen droht Frankreich seine Ziele im Kampf gegen die hohe Staatsverschuldung zu verfehlen. So teilte die Behörde mit, dass der neue sozialistische Präsident Francois Hollande wegen eines schwächeren Wirtschaftswachstums allein in diesem Jahr im Haushalt zwischen sechs und zehn Milliarden Euro zusätzlich einsparen müsse, um die Schuldenlatte von 4,5 Prozent der Wirtschaftsleistung 2012 nicht zu reissen.

Strengeres Defizitziel 2013
Im nächsten Jahr müssten dann sogar 33 Milliarden Euro an Staatsausgaben gekürzt werden, um das dann wieder geltende allgemeine Defizitziel von 3,0 Prozent zu erreichen. Für das Wachstum in diesem Jahr reduzierte der Rechnungshof die Prognose auf 0,4 Prozent von 0,7 Prozent. Für 2013 schraubten die Experten ihre Erwartungen auf 1,0 Prozent von zuvor 1,75 Prozent zurück.

Hollande hatte den Kassensturz beim Rechnungshof direkt nach seiner Amtsübernahme angeordnet. Er steht nun vor der schwierigen Aufgabe, seine Wahlkampfversprechen zu mehr Wachstum und Beschäftigung mit den Sparverpflichtungen in Einklang zu bringen.

Die neue Regierung werde sich an die Zusagen halten und bereits am Mittwoch einen Nachtragshaushalt für das laufende Jahr vorlegen, bekräftigte Premierminister Jean-Marc Ayrault. Spitzenverdiener und Unternehmen müssten sich wie vom Präsidenten angekündigt auf stärkere Belastungen einstellen. Gleichzeitig solle der Rotstift in der Ausgabenpolitik angesetzt werden.

Steuererhöhungen für Reiche
Am kommenden Mittwoch wird das Kabinett dann erste Massnahmen zur Sanierung der Staatsfinanzen beschliessen. Hollande hat neben Steuererhöhungen für Reiche auch gesagt, die unter Sarkozy beschlosse Erhöhung der Mehrwertsteuer (TVA) rückgängig zu machen zu wollen.

Der Rechnungshof sieht das allerdings kritisch. «Eine zumindest zeitlich befristete Erhöhung könnte notwendig sein», schreiben die Finanzkontrolleure. Ein anderer
Ansatzpunkt sei beispielsweise die allgemeine Sozialsteuer (CSG), die auf nahezu alle Einkommensarten erhoben wird.

Die Gesetzesmassnahmen zur Haushaltssanierung sollen noch im Juli vom Parlament verabschiedet werden.

Eine der ersten Amtshandlungen Hollandes war, die von der Regierung Sarkozy beschlossene Rentenreform anzupassen. Die Lockerung der Kriterien, wer sich bereits mit 60 Jahren pensionieren lassen kann, kostet zwischen zwei bis drei Milliarden Euro pro Jahr. (lin, rdt)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Mittwoch, 13.6.2012

Frankreich will Chef-Gehälter deckeln

Frankreich will die Chefgehälter in staatlich kontrollierten Firmen auf jährlich maximal 450'000 Euro deckeln. Das sei eine Frage der Gerechtigkeit, kündigte der sozialistische Finanzminister Pierre Moscovici in Paris an.   Mehr


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Frankreich

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft