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Donnerstag, 28.6.2012

Weg ist frei für Rettung der Kloten Flyers

In letzter Minute lenkte Adrian Fetscherin, Grossaktionär der Kloten Flyers, ein. Er behält zwar seine Aktien, gibt den neuen Investoren des Hockeyclubs seine Stimmrechte ab.

Die Fans können feiern - die Flyers dürften gerettet sein. (Keystone)

Kloten Flyers: Die Episode Fetscherin

Erste Gerüchte um die finanziellen Schwierigkeiten der Kloten Flyers gab es schon im Dezember 2011. Wer will Kloten kaufen, fragte damals der Blick. Mit Adrian Fetscherin tauchte ein erster vermeintlicher Retter auf. Doch die Hoffnung währte nicht lange.

Das Investoren-Duo Gaydoul und Matter will nur in die maroden Kloten Flyers investieren, wenn es mindestens 67 Prozent der Aktien übernehmen kann. Deshalb wollten sie bis Donnerstag um 17 Uhr die 30 Prozent von Adrian Fetscherin. Sonst wäre die Rettung der Flyers geplatzt.

Fetscherin führte am Donnerstagnachmittag vor den Medien in Kloten aus: für ihn komme es nicht in Frage, seine Aktien abzugeben. Nur mit den Aktien könne er rechtlich gegen den früheren Flyers-Präsidenten Jürg Bircher vorgehen. Ihm hatte er im letzten Februar 750'000 Franken für das Aktienpaket bezahlt, das zu dem Zeitpunkt vermutlich schon nichts mehr wert war.

Aber er wolle zur Rettung der Flyers beitragen, so Fetscherin. Deshalb übergebe er seine Stimmrechte den neuen Investoren. Damit seien die Bedingungen von Gaydoul und Matter erfüllt - und die Kloten Flyers gerettet.

Am Freitag will die Rettungs-Task Force der Kloten Flyers an einer Medienkonferenz mit Philipp Gaydoul informieren, ob die Rettung des Eishockeyklubs tatsächlich geglückt ist. (simd / bruc)

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Verantwortlich für diesen Beitrag:

Christoph Brunner


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