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Letztes Update: Mittwoch, 4.7.2012

Tote Bergsteiger waren Deutsche

Die Schweizer Polizei hat offiziell bestätigt, dass alle fünf Toten des Bergunfalls in den Walliser Alpen Deutsche sind. Sie stürzten beim Abstieg vom Lagginhorn mehrere hundert Meter in die Tiefe.

Unter den Opfern seien die 14-jährige Tochter sowie der 20-jährige Sohn des einzigen Überlebenden der Gruppe. Ausserdem kamen ein 44-Jähriger und dessen 17-jähriger Sohn sowie ein 21-jähriger Mann um.

Der 21-Jährige sei ein Kollege der getöteten jungen Leute gewesen. Die Ursache des Unglücks ist weiter rätselhaft: «Gemäss ersten Erkenntnissen waren die Bergsteiger zum Unfallzeitpunkt nicht angeseilt», sagte ein Polizeisprecher. Zuvor hatte es Vermutungen
gegeben, dass die Gruppe angeseilt war.

Er erläuterte zugleich, dass sich das Unglück am Dienstag gegen 13 Uhr kurz unterhalb des 4010 Meter hohen Lagginhorngipfels ereignete. «Die genaue Unfallursache wird zur Zeit noch genau abgeklärt», so der Sprecher weiter. Dass die Unglücksgruppe Berichten zufolge aus Berlin kam, bestätigte er zunächst nicht.

Die sechs Alpinisten seien am Dienstag am frühen Morgen aufgebrochen, um das 4000 Meter hohe Lagginhorn zu besteigen, teilte die Walliser Kantonspolizei in einem Communiqué mit. Wegen Unwohlseins sei einer der Bergsteiger rund 100 Meter unterhalb des Gipfels zurückgeblieben. Die anderen hätten ihren Weg fortgesetzt.

Kurz nachdem die fünf Bergsteiger den Gipfel verlassen hätten, seien sie in die Tiefe gestürzt, hiess es. Der zurückgebliebene Bergsteiger habe sofort die Walliser Rettungsorganisation alarmiert. Das Rettungsteam konnte jedoch nur noch den Tod der fünf Alpinisten feststellen. (smus/wedj, sda/dpa)

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Wie kam es zu dem Bergsteiger-Unfall? (Reinhard Eyer, 04.07.2012)
Hören (3:03)

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