• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • SRF Shop
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Donnerstag, 5.7.2012

Fluglärm: Einigung bringt Zürich nur Nachteile

Der Kompromiss im Fluglärm-Streit hat nach Ansicht des Zürcher Regierungsrates «schwerwiegende Folgen» für den Kanton. Der Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Deutschland führe zu einer erheblichen Verlagerung des Fluglärms in die Schweiz und nach Zürich.

Der neue Staatsvertrag bringt Zürich noch mehr Lärm: Flugzeug im Anflug auf Kloten. (Keystone)

«Wir sind nicht glücklich über den Staatsvertrag»

Regierungsrat Ernst Stocker äussert sich kritisch zum ausgehandelten Staatsvertrag mit Deutschland.   Mehr

Interview mit Ernst Stocker

Am letzten Montag hatten sich die Schweiz und Deutschland im langjährigen Fluglärmstreit zu einem Kompromiss durchgerungen. Dieser beinhaltet eine erhebliche Ausweitung der flugfreien Zeiten für Süddeutschland und eine Verlagerung des Fluglärms in die Schweiz. Dafür verzichtet Deutschland im Gegenzug auf eine Begrenzung der Anflüge auf Zürich-Kloten.

«Massive Mehrbelastung der Bevölkerung»
Eine abschliessende Beurteilung könne zwar noch nicht gemacht werden, hält der Zürcher Regierungsrat fest. Doch sieht er «schwerwiegende Folgen» auf den Kanton zukommen. «Im Zentrum der Interessenabwägung stehen die massive Mehrbelastung der Zürcher Bevölkerung durch den Fluglärm sowie die volkswirtschaftliche Bedeutung und die Entwicklung des Flughafens», so die Regierung.

In einem nächsten Schritt will die Zürcher Volkswirtschaftsdirektion nun das Gespräch mit den betroffenen Regionen aufnehmen. Zudem habe Bundesrätin Doris Leuthard die Kantone zu einer Besprechung über die Lärmverteilung in der Schweiz eingeladen.

Parteien unterstützen Regierungsrat
Die Zürcher Parteien sind mit der Regierung einig, dass der ausgehandelte Kompromiss schwerwiegende Konsequenzen für Zürich haben wird. Während der Regierungsrat aber noch keine Stellung bezieht zur Verlängerung der Pisten, stellen sich die Parteien mehrheitlich gegen den im Vertrag geforderten Pistenausbau.

Kaum Chance für Pistenausbau
Eine Pistenverlängerung muss der Kantonsrat absegnen. Und müsste der Rat in diesen Tagen entscheiden, hätte der Ausbau kaum Chance. Die SP ist gegen jeglichen Ausbau am Flughafen Zürich und spricht von «unrealistischen Wachstumsträumen», für die Grünen und Grünliberalen kommt ein Ausbau der Pisten sowohl wegen des Lärms als auch wegen klimapolitischen Gründen nicht in Frage. Für die SVP ist der ausgehandelte Staatsvertrag mit Deutschland ein «Knebelvertrag» und auch für die Jungfreisinnigen hat die Schweiz zu viele Zugeständnisse gemacht. Die FDP will vorläufig noch keine Stellung nehmen, erst soll geklärt werden, wie der Fluglärm verteilt werden soll. Auch die CVP hat noch nicht reagiert. (marn/meim)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Beitrag
Hören (1:55)

Verantwortlich für diesen Beitrag:

Margrith Meier


Mehr zum Stichwort:

  • Fluglärmstreit

Schnellsuche:
Kein Ende der Diskussionen um den Fluglärm

Im Fluglärmstreit zwischen der Schweiz und Deutschland gibt es eine Einigung. Die beiden Länder haben sich Anfang Juli auf einen Staatsvertrag geeinigt. Der Schweiz und besonders Zürich würde der Vertrag mehr Fluglärm bringen. Im Gegenzug verzichtet Deutschland auf eine Begrenzung der Anflüge auf den Flughafen Zürich-Kloten. Ein Durchbruch im Streit? Die Diskussionen gehen jedenfalls weiter.

  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft