• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • SRF Shop
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Samstag, 28.7.2012

Rumäniens Präsident kämpft um sein Amt

In Rumänien sind die Wählerinnen und Wähler dazu aufgerufen, über das politische Schicksal von Präsident Basescu zu befinden. Der Urnengang wurde auf Betreiben der sozialistischen Regierung angesetzt.

Präsident Basescu versucht an einer Wahlveranstaltung, die Wähler von sich zu überzeugen. (Reuters)

Rumänen zur (Ab-)Wahl an die Urne gerufen

Am Sonntag sind die Rumäninnen und Rumänen an die Urne gerufen: Sie sollen entscheiden, ob sie ihren Staatspräsidenten, Traian Basescu, abwählen wollen - wie dies das Parlament bereits beschlossen  hat.

Beitrag aus Echo der Zeit vom Samstag, 28.7.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Die Rumänen entscheiden am Sonntag an der Urne, ob der bürgerliche Staatspräsident Traian Basescu im Amt bleibt. Auf Antrag der regierenden Sozialisten (PSD) und Liberalen (PNL) hatte das Parlament das Amtsenthebungsverfahren gegen Basescu eingeleitet.

Zur Begründung erklärten die Initiatoren unter anderem, Basescu habe durch Anmassung der Regierungsgewalt gegen die Verfassung verstossen. Dem widersprach das Verfassungsgericht. Seine Stellungnahme blieb aber wirkungslos, weil die Regierung das Vetorecht dieses Gerichts durch ein Eildekret abgeschafft hatte.

Die Hälfte aller Wähler muss an die Urne
Ob Basescu im Amt bleibt, hängt vor allem von der Beteiligung der Rumänen am Referendum ab. Gehen weniger als 50 Prozent der rund 18 Millionen Stimmberechtigten zu den Urnen, ist das Referendum ungültig und Basescu bleibt im Amt - unabhängig davon, wie viele Wähler gegen ihn gestimmt haben.

Deswegen haben Basescu und die mit ihm verbündete bürgerliche Oppositionspartei PDL das Volk zum Boykott dieser Abstimmung aufgerufen. Laut Umfragen sind etwa zwei Drittel der Rumänen für eine Absetzung Basescus. Als Grund gilt das rigorose Sparprogramm der bis Ende April regierenden PDL, das Basescu mit vertreten hat.

Scharfe Kritik aus Brüssel
Harte Kritik seitens der EU-Kommission brachten die Methoden, mit denen der sozialistische Ministerpräsident Victor Ponta und sein liberaler Verbündeter Crin Antonescu das Verfahren gegen Basescu eingeleitet haben. Insbesondere hatte Brüssel angeprangert, dass dabei das Verfassungsgericht ausgeschaltet wurde.

Basescu befürchtet gross angelegten Wahlbetrug
Für den Urnengang am Sonntag befürchten Basescu und seine Mitstreiter massiven Wahlbetrug. Dafür sprächen zahlreiche Massnahmen der Regierung, die die Kontrolle des Wahlprozesses erschwerten. So dürfen die Rumänen in jedem beliebigen Wahllokal im Land ihre Stimme abgeben, nicht nur an ihrem Wohnort.

Die Regierung lehnt es zudem ab, eine Software zu benutzen, mit der Mehrfach-Abstimmungen verhindert werden könnten. Bisherige strenge Vorschriften zur Erfassung und Zählung von Stimmzetteln und Wahlstempeln wurden gelockert. Um möglichst viele Rumänen zu den Urnen zu bringen, hat die Regierung zudem eine ungewöhnlich lange Öffnungszeit der Wahllokale verfügt: Diese schliessen erst um 23.00 Uhr Ortszeit am Sonntagabend. (pet, dpa)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Mittwoch, 11.7.2012

Brüssel droht Rumänien mit Sanktionen

Angesichts des Machtkampfes in Rumänien droht die EU Bukarest mit harten Sanktionen. Der rumänische Premier Victor Ponta weist indessen jeden Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit seiner Politik zurück.  Mehr


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Rumänien

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft