Starker Regen beschädigte Häuser in Frenkendorf
Feuerwehr im Einsatz in Frenkendorf. (zVg)
Der Regen liess kleinere Bäche im Baselbiet über die Ufer treten und brachte Hänge ins Rutschen. Mediensprecher Meinrad Stöcklin der Baselbieter Polizei erklärt, der Sachschaden sei enorm. Glück im Unglück sei, dass niemand verletzt wurde.
In Frenkendorf beschädigten Murgänge drei Einfamilienhäuser am Rüttimattweg. Die Bewohner mussten diese vorübergehend verlassen. Mehrere Keller liefen in Giebenach voll, als der Zettelbach überlief.
Rund 20 Feuerwehren leisteten über 100 Einsätze
Feuerwehren mussten im ganzen Kantonsgebiet Keller auspumpen, teils halfen Zivilschützer. Mancherorts lief Wasser auch auf Strassen. Im Laufental mussten einzelne Abschnitte zeitweise gesperrt werden. Die Polizei mahnt zu den Verhältnissen angepasster Fahrweise. Birs und Ergolz hingegen konnten die Niederschlagsmengen bewältigen.
In Basel bescherte am Abend ein Gewitter samt Wolkenbruch der Berufsfeuerwehr rund 25 Einsätze, wie bei der Einsatzleitung zu erfahren war. Vor allem Keller und einzelne Geschäfte seien nass geworden, passiert sei aber nichts Grösseres. Die Bezirksfeuerwehr musste teils helfen.
Im Solothurner Schwarzbubenland standen nach den starken Regenfällen zahlreiche Keller unter Wasser. Bei der Kantonspolizei gingen am Samstag zwischen 18.00 und 23.00 Uhr rund 35 Meldungen ein, wie diese am Sonntag mitteilte.
Auch Programm von SRF betroffen
Der starke Regen hatte auch Einfluss auf die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Die Niederschläge störten die Richtfunkstrahlen der Sender Chrischona und weiterer Stationen im Birstal, Laufental und oberen Baselbiet. Die Programme DRS 1-3 waren zwischen 20:44 und 20:52 Uhr zeitweise unterbrochen. (sda, crz)
