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Freitag, 10.8.2012

Grenchen: Schlussstrich unter Mobbing-Vorwürfe

2010 geriet Grenchen in die Schlagzeilen. Dem Stadtpräsidenten Boris Banga wurde vorgeworfen, er betreibe Mobbing gegen Verwaltungsangestellte. Nun aber wird das Verfahren vor Verwaltungsgericht beendet. Gemeinderatskommission und Banga haben sich auf einen Vergleich geeinigt.

Boris Banga im Nationalratswahlkampf 2007. Inzwischen steht der Grenchener Stadtpräsident massiv unter Druck. (Keystone)

Unanständig, verletzend, grob - so sei der Führungsstil von Boris Banga, sagten externe Experten in einer Voruntersuchung. Trotz Mobbing-Vorwürfen wollte die Gemeinderatskommission GRK kein Disziplinarverfahren eröffnen. Dies auch aus Rücksicht auf die Mobbing-Opfer.

Banga wollte Untersuchung
Boris Banga wollte nach den Vorwürfen nicht zurücktreten. Allerdings hat er ein Disziplinarverfahren gegen sich selber beantragt. Er machte damit eine Beschwerde gegen den Entscheid der GRK. Diese wollte ja genau kein Verfahren eröffnen. Trotz Beschwerde kommt es nun aber nicht zum Prozess. Die Parteien haben sich auf einen Vergleich geeinigt.

Vergleich als Lösung
Banga und die GRK haben sich auf einen Vergleich geeinigt. Boris Banga bestätigt einen Artikel des Grenchner Tagblatts Online. In einer Medienmitteilung bestätigt auch die GRK ihren Standpunkt. Die Verfahrenskosten von 200 Franken teilen sich beide Parteien je zur Hälfte, teilt das Verwaltungsgericht mit.

Die Stadt Grenchen zieht also einen Schlussstrich unter die Mobbing-Vorwürfe und die ganze Diskussion rund um den Stadtpräsidenten und dessen Führungsstil. (buec)

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Beitrag
Hören (1:14)

Regionaljournal Aargau Solothurn vom Mittwoch, 24.3.2010, 07.32 Uhr, DRS 1

Mobbing-Untersuchung gegen Boris Banga Thema im Gemeinderat

Der Grenchner Stadtpräsident Boris Banga schlägt eine externe Fachperson vor, die die Untersuchung gegen ihn (Mobbingvorwürfe) durchführen soll. Der Grenchner Gemeinderat wollte an der Sitzung vom Dienstag von ihm Vorschläge zur Untersuchung. Die forderten SVP, CVP und FDP in einer dringlichen Motion. Vorschläge macht schlussendlich aber nicht der Gemeinderat, sondern die Gemeinderatskommission. Deshalb erübrigte sich eine grosse Diskussion.


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Regionaljournal Aargau Solothurn vom Freitag, 19.3.2010, 07.32 Uhr, DRS 1

Grenchen: Vorstoss wegen Mobbingvorwürfen gegen Banga

Die bürgerlichen Parteien von Grenchen haben am Donnerstagabend beraten, wie sie mit den Mobbingvorwürfen gegen den Stadtpräsidenten Boris Banga (SP) umgehen wollen. Sie einigten sich darauf, am kommenden Dienstag einen Vorstoss in den Gemeinderat einzubringen. Über den Inhalt dieses Vorstosses schwiegen sie sich jedoch aus. Boris Banga steht im Verdacht, Mitarbeitende des Stadthauses zu mobben.


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Verantwortlich für diesen Beitrag:

Christiane Büchli


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