Grenchen: Schlussstrich unter Mobbing-Vorwürfe
Boris Banga im Nationalratswahlkampf 2007. Inzwischen steht der Grenchener Stadtpräsident massiv unter Druck. (Keystone)
Unanständig, verletzend, grob - so sei der Führungsstil von Boris Banga, sagten externe Experten in einer Voruntersuchung. Trotz Mobbing-Vorwürfen wollte die Gemeinderatskommission GRK kein Disziplinarverfahren eröffnen. Dies auch aus Rücksicht auf die Mobbing-Opfer.
Banga wollte Untersuchung
Boris Banga wollte nach den Vorwürfen nicht zurücktreten. Allerdings hat er ein Disziplinarverfahren gegen sich selber beantragt. Er machte damit eine Beschwerde gegen den Entscheid der GRK. Diese wollte ja genau kein Verfahren eröffnen. Trotz Beschwerde kommt es nun aber nicht zum Prozess. Die Parteien haben sich auf einen Vergleich geeinigt.
Vergleich als Lösung
Banga und die GRK haben sich auf einen Vergleich geeinigt. Boris Banga bestätigt einen Artikel des Grenchner Tagblatts Online. In einer Medienmitteilung bestätigt auch die GRK ihren Standpunkt. Die Verfahrenskosten von 200 Franken teilen sich beide Parteien je zur Hälfte, teilt das Verwaltungsgericht mit.
Die Stadt Grenchen zieht also einen Schlussstrich unter die Mobbing-Vorwürfe und die ganze Diskussion rund um den Stadtpräsidenten und dessen Führungsstil. (buec)
