Begeisterter Empfang für Nicola Spirig
Winkel feiert seine Olympiaheldin Nicola Spirig. (Keystone)
Halb Winkel hat sich auf dem Dorfplatz eingefunden, um Nicola Spirig einen gebührenden Empfang zu bereiten. Die Dorfvereine standen Spalier, als die 30-Jährige aus einem roten London-Bus ausstieg und sich mit der olympischen Goldmedaille um den Hals einen Weg durch die Menge suchte.
Wie es sich für eine Olympiasiegerin gehört, stand für sie ein goldener Thron neben der Bühne bereit. Von dort aus durfte Spirig den Abend geniessen. Zum Beispiel den Auftritt der Mädchenriege Winkel, welche den olympischen Triathlon symbolisch noch einmal nachturnte. «Die Mädchen hatten das Rennen fast besser im Griff als ich. Es war der absolute Hammer», freute sich Spirig, die früher selber in dieser Riege turnte. Von Müdigkeit keine Spur: «In einem solchen Moment vergisst man die Müdigkeit.»
Glückwünsche vom Gemeinde- und Regierungspräsidenten
Gemeindepräsident Noldi Meyer hatte den Abend mit einer Laudatio für Nicola Spirig eingeleitet: «Es ist grossartig und phänomenal, was Nicola geleistet hat. Dabei ist Nicola extrem bescheiden, hat immer ein Lächeln im Gesicht.»
Der Zürcher Regierungspräsident Markus Kägi forderte die Zuschauer mitten in seiner Rede zu einem Applaus für Spirig auf. Dann sagte er: «Nicola lässt in einer der härtesten Sportarten der Welt Taten statt Worte sprechen. Das macht sie zum Vorbild des gesamten Kantons.» Schliesslich erhielt Spirig von Kägi die silberne Medaille für besondere Verdienste überreicht. (derv/sda)
Mehr zu den Stichwörtern:
