• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • SRF Shop
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 25. November
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 23. September
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Freitag, 17.8.2012

Ärztemangel: Mehr Studienplätze gefordert

Die Kantone und Universitäten fordern mehr Studienplätze für Medizin-Studenten. Sie erwarten, dass der Bund sich nahmhaft an den zusätzlichen Kosten beteiligt.

Mehr Studienplätze für Mediziner gefordert. (Keystone Archiv)

Die Schweiz bildet zu wenig Ärztinnen und Ärzte aus

Pro Jahr fehlen 400 MedizinerInnen, um die Grundversorgung aufrecht zu erhalten. Nun wollen Kantone und Universitäten mehr Ausbildungsplätze schaffen. Und sie fordern dafür mehr Geld.

Beitrag aus Rendez-vous vom Freitag, 17.8.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle

Die Schweiz bildet weniger Ärzte aus, als sie in Zukunft braucht. Nun haben sich Kantone und Universitäten auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. Bei ihrer Forderung dürfte es vor allem darum gehen, wer die hohen Kosten für zusätzliche Ausbildungsplätze bezahlt.

Ein Drittel zu wenig Ärzte
Erkannt ist das Problem schon lange. In einer Studie aus dem Jahr 2008 zeigt das Gesundheitsobservatorium (Obsan) auf, dass der Schweiz im Jahr 2030 fast ein Drittel der nötigen Ärzte fehlen könnte. Grund dafür ist neben der alternden Bevölkerung die Tatsache, dass die Schweizer Universitäten schlicht zu wenig Humanmediziner ausbilden.

Der Befund rief die Politik auf den Plan. Mit mehreren Vorstössen drängte das Parlament den Bundesrat, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. In einem Bericht vom November 2011 empfiehlt der Bundesrat selber, die Zahl der Studienplätze zu erhöhen. Sein Ziel ist es, pro Jahr zwischen 1200 bis 1300 statt wie heute 700 bis 800 neue Ärztinnen und Ärzte auszubilden.

Hohe Ausbildungskosten
Offen lässt der Bundesrat in dem Bericht die Frage, wer dies bezahlen soll. Die Ausbildung von Medizinern geht ins Geld: Gemäss einer Studie kostet allein das sechsjährige Studium über eine halbe Million Franken. Bei 400 zusätzlichen Studienplätzen würden sich die Mehrkosten auf 200 Millionen Franken pro ausgebildetem Jahrgang belaufen.

Kantone und Universitäten wollen nun Nägel mit Köpfen machen: Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK), Universitätskonferenz (SUK) und Unirektorenkonferenz (CRUS) fordern in einer gemeinsamen Absichtserklärung unter anderem zusätzliche Studienplätze sowie die Stärkung der Hausarztmedizin.

Bund soll Kosten übernehmen
GDK-Zentralsekretär Michael Jordi bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitungen «Bund», «Tages-Anzeiger» und «Basler Zeitung». Nach seinen Angaben steht die Vereinbarung zwar, unterzeichnet ist sie aber noch nicht.

Kantone und Universitäten machen in dem Papier auch klar, woher das nötige Geld kommen soll - zumindest zum Teil: Sie erwarteten ein «Engagement des Bundes hinsichtlich der Übernahme der zusätzlich anfallenden Kosten für die Medizinischen Fakultäten der Universitäten und für die Ausbildungsplätze in den Spitälern», wie Jordi auf Anfrage in einer Stellungnahme schreibt.

Gespräche geplant
Kosten und Finanzierungsmodalitäten müssten aber noch vertieft geklärt werden. «Die nun folgenden Gespräche mit dem Bund und den beteiligten Akteuren werden diesbezüglich mehr Klarheit schaffen», schreibt Jordi. Nach seinen Angaben wollen sich die Vertreter von Kantonen und Universitäten bald mit dem zuständigen Bundesrat Alain Berset sowie Mauro Dell'Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, an einen Tisch setzen.

In seiner Antwort auf verschiedene Vorstösse hat sich der Bundesrat bereit erklärt, Hand für eine Lösung des Problems zu bieten. Dabei - wie auch im Bericht von 2011 - hatte er jedoch stets auf die «geltenden Kompetenzordnung zwischen Bund und Kantonen» gepocht. Diese bezieht sich nicht zuletzt auf die Aufteilung der Kosten. (nab, sda)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Bildung
  • Universität

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft