Vampir-Pärchen sucht neues Image
Vor allem Pattinson scheint langsam genug zu haben von seiner Rolle als schön-bleicher Vampir Edward. Zwar machte ihn dieser Edward über Nacht zum Star und zum Liebling des jungen weiblichen Pubikums. Pattinson sieht seine Zukunft aber ganz und gar nicht als Teenie-Idol. Er strebt aber nach Anerkennung als ernstzunehmender Schauspieler.
Cronenbergs «Cosmopolis»
Da hat er mit seinem Auftritt in Cannes sicher gute Chancen, seinem Image eine neue Facette beizufügen. Pattinson spielt die Hauptrolle in «Cosmopolis», dem neuen Film von David Cronenberg. Und dass der nicht Filme macht für kreischende Teenies, versteht sich von selbst.
«Cosmopolis» basiert auf dem Roman von Don DeLillo. Es erzählt die Geschichte eines 28-jährigen Milliardärs (Pattinson), der an einem Tag sein Vermögen verspielt. Und wenn Cronenberg das inszeniert, dann spielen Sex, Gewalt und Paranoia eine grosse Rolle.
Ciao Bella
Im Gegensatz zu Pattinson hat seine Partnerin Kristen Stewart schon eine reichhaltige, wenn auch nicht bestechende Filmografie vorzuweisen. Obwohl erst 22 Jahre alt, steht sie immerhin schon seit 14 Jahren vor der Kamera.
Doch auch Stewart leidet darunter, dass man in ihr zuerst immer die Twilight-Bella sieht. Auch sie will in Cannes einen Kontrapunkt setzen.
Klassiker der Beat-Generation
Stewart tritt in einem Klassiker der amerikanischen Literatur auf, in der Verfilmung von Jack Kerouacs «On the Road». Das Standardwerk der Beat-Generation läuft ebenfalls im Wettbewerb.
Stewart ist als Ehefrau der Hauptfigur Dean Moriarty (gespielt von Garrett Hedlund) zu sehen. Regie führte Walter Salles, der vor vier Jahren mit «Linha de Passe» zum letzten Mal mit einem Film in Cannes war.
Sandra Corveloni, fie Hauptdarstellerin in diesem Film, gewann damals eine Palme. Kein schlechtes Omen für Kristen Stewart. Aber die Chancen sind gering, dass sie tatsächlich einen Hauptpreis absahnt.
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