Armar nimmt die Menschen in die Arme
Amar – ein elektronischer Butler – bringt seinem Besitzer Bier und Pantoffeln ans Sofa.
Das Problem bei Robotern ist die Akzeptanz bei den Menschen. Wer möchte sich schon von einem Roboter waschen lassen? «Sie!» meint Georg Heppner vom Forschungszentrum Informatik Karlsruhe. «Ihr Opa wird natürlich keinen Roboter im Haushalt akzeptieren, aber die diesjährigen CeBIT-Besucher sind die Opas von morgen – deshalb zeigen wir hier Hollie.»
Hollie pflegt und Amar bittet zum Tanz
Hollie ist ein humanoider Roboter. Sie ist so gestaltet, dass sie den Menschen keine Angst einflösst. Runde Formen, kindliche «Augen» und richtige Hände statt Greifzangen. Hollie kann mit ihrem 3D-Sensorsystem (Microsoft Kinect) die Körperbewegungen seines Gegenübers verstehen. In Zukunft ist es denkbar, dass diese Art von Robotern verschiedene Begleit-, Assistenz- und Serviceaufgaben übernehmen werden.
Georg Heppner nennt seine Hollie eine «Sie» - aus demselben Forschungszentrum kommt auch ein «Er»: Armar, ein Roboter-Butler. Er versteht Sprache – derzeit nur Englisch – und so kann ihn sein Besitzer beispielsweise zum Kühlschrank dirigieren. Dort greift sich Armar das gewünschte Produkt und bringt es seinem Besitzer. Wie das funktioniert – nicht immer auf Anhieb – zeigt das zweite Video unten. Und Armar kann noch mehr, zum Beispiel mit einem Menschen tanzen.
Humanoide Roboter sind Realität
Hollie und Armar sind noch Zukunft. Bereits 25 Mal weltweit im Einsatz ist Robothespian. Er oder sie – je nach Gesicht – steht in erster Linie in Museen als menschlichere Informations-Säule. Im Gegensatz zu Hollie und Armar kann Robothespian nicht gehen resp. herumfahren. Das macht ihn für die Menschen weniger bedrohlich. Erinnerungen an den bedrohlichen Terminator können so gar nicht erst aufkommen bei einem Roboter, der vom Gesäss weg abwärts lahm ist.
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