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  • CeBIT 2012: The Internet of Things:

Donnerstag, 8.3.2012

Armar nimmt die Menschen in die Arme

Sie heissen Armar und Hollie. Roboter, die den Menschen Vitaminsaft servieren und im Bett pflegen. Humanoide Roboter, Roboter in menschlicher Gestalt. An der CeBIT waren sie allgegenwärtig. Die Digitalredaktion hat ein paar besonders spektakuläre Modelle herausgepickt.

Amar – ein elektronischer Butler – bringt seinem Besitzer Bier und Pantoffeln ans Sofa.

Das Problem bei Robotern ist die Akzeptanz bei den Menschen. Wer möchte sich schon von einem Roboter waschen lassen?  «Sie!» meint Georg Heppner vom Forschungszentrum Informatik Karlsruhe. «Ihr Opa wird natürlich keinen Roboter im Haushalt akzeptieren, aber die diesjährigen CeBIT-Besucher sind die Opas von morgen – deshalb zeigen wir hier Hollie.»

Hollie pflegt und Amar bittet zum Tanz
Hollie ist ein humanoider Roboter. Sie ist so gestaltet, dass sie den Menschen keine Angst einflösst. Runde Formen, kindliche «Augen» und richtige Hände statt Greifzangen. Hollie kann mit ihrem 3D-Sensorsystem (Microsoft Kinect) die Körperbewegungen seines Gegenübers verstehen. In Zukunft ist es denkbar, dass diese Art von Robotern verschiedene Begleit-, Assistenz- und Serviceaufgaben übernehmen werden.

Georg Heppner nennt seine Hollie eine «Sie» - aus demselben Forschungszentrum kommt auch ein «Er»: Armar, ein Roboter-Butler. Er versteht Sprache – derzeit nur Englisch – und so kann ihn sein Besitzer beispielsweise zum Kühlschrank dirigieren. Dort greift sich Armar das gewünschte Produkt und bringt es seinem Besitzer. Wie das funktioniert – nicht immer auf Anhieb – zeigt das zweite Video unten. Und Armar kann noch mehr, zum Beispiel mit einem Menschen tanzen.

Humanoide Roboter sind Realität
Hollie und Armar sind noch Zukunft. Bereits 25 Mal weltweit im Einsatz ist Robothespian. Er oder sie – je nach Gesicht – steht in erster Linie in Museen als menschlichere Informations-Säule. Im Gegensatz zu Hollie und Armar kann Robothespian nicht gehen resp. herumfahren. Das macht ihn für die Menschen weniger bedrohlich. Erinnerungen an den bedrohlichen Terminator können so gar nicht erst aufkommen bei einem Roboter, der vom Gesäss weg abwärts lahm ist.

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Video: Kleiner Roboter sucht grosse Liebe


Roboter waren an der CeBIT 2012 überall zu finden. Ein Hexabug Käfer hat sie für uns ausfindig gemacht und ist am Ende auch dabei glücklich geworden.


Video: Armar der Haushaltsroboter


An der CeBIT 2012 gab es verschiedene Forschungsarbeiten auf dem Feld der Haushalts-Roboter zu sehen. Auch wenn die individuellen Fähigkeiten der Maschinen zum Teil eindrücklich sind, die Beispiele machen deutlich, dass es noch ein weiter Weg ist, bis tatsächlich Roboter im Haushalt nützlich werden.


Mehr zum Stichwort:

  • CeBIT 2012

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CeBIT 2012: The Internet of Things

Stellt euch vor, euer Kühlschrank schickt euch eine SMS, dass die Milch abgelaufen ist oder eure Zimmerpflanze reguliert ihren Wasserhaushalt selbst. Nicht nur Menschen, auch Maschinen kommunizieren vermehrt übers Netz. «The Internet of Things» ist eines der Themen, welches an der CeBIT Aussteller und Publikum beschäftigt.  Mehr

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