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  • Fallpauschalen: Erpresst Helsana die Spitäler?:

Donnerstag, 26.4.2012

Fallpauschale bringt Universitätsspitäler in Finanznot

Die Schweizer Universitätsspitäler warnen: Seit Anfang Jahr, seit die Spitalbehandlungen pauschal abgerechnet werden, geraten die Unispitäler je länger, je mehr in finanzielle Schieflage.

Die Fallpauschalen decken Spitzenmedizin des Zürcher Unispitals nur ungenügend ab (key)

Es drohen grössere Löcher in den Kassen der Spitzenspitäler. Grund: Die Fallpauschalen würden der Realität nicht gerecht, sagt Rita Ziegler, Direktorin des Zürcher Unispitals gegenüber dem Regionaljournal. Dies weil die Universitätsspitäler den grossen Teil der aufwändigen und teuren Behandlungen abdecken müssen.

60-Millionen-Franken-Loch pro Jahr
Das Fallpauschalen-System decke diese hohen Kosten nur ungenügend, so Rita Ziegler. Zehn Prozent der Kosten seien beim Zürcher Unispital nicht gedeckt. Das bedeutet 60 Millionen Franken pro Jahr. Die Direktorien der Universitätsspitäler fordern deshalb Korrekturen im System, um diese Löcher zu stopfen.

Weiterbildung in Gefahr
Die Universitätsspitäler wollen auch, dass die Weiterbildung von Assistenzärzten in Zukunft vollständig durch die Fallpauschalen gedeckt wird. Wegen der neuen Spitalfinanzierung fehlen alles in allem 150 Millionen Franken pro Jahr in der Weiterbildung. (frip)

 

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Verantwortlich für diesen Beitrag:

Barbara Seiler


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