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Viele wollen es und nur einer kriegt es: das französische Präsidentschaftsamt. Zum ersten Wahlgang traten zehn Bewerber an. Acht von ihnen haben diese Hürde nicht überwunden und sind ausgeschieden. Der amtierende Präsident Nicolas Sarkozy und sein Herausforderer François Hollande stehen sich am 6. Mai in der Stichwahl gegenüber.
Marine Le Pen, die 43-jährige Tochter des langjährigen Front-National-Chefs Jean-Marie Le Pen holte rund 18 Prozent der Stimmen und sorgte damit für die grösste Überraschung der ersten Wahlrunde. Sie wird in der Stichwahl keinen der beiden Kandidaten wählen. Mehr
Der 60 Jahre alte frühere Bildungsminister trat zum dritten Mal bei einer Präsidentenwahl an. Er versprach den Franzosen im Wahlkampf, sie aus der Krise zu führen. Bei der Wahl 2007 hätte er Umfragen zufolge Sarkozy im zweiten Wahlgang geschlagen. Bei der Wahl am 22. April 2012 blieb er unter der Zehn-Prozent-Marke. Mehr
Der 60-jährige Jean-Luc Mélenchon ist die eigentliche Überraschung des Wahlkampfes. Ihm ist es besser gelungen als seinen Konkurrenten, Sorgen und Nöte des breiten Wahlvolkes aufzunehmen. Er kam im ersten Wahlgang auf rund 12 Prozent der Stimmen. Mehr
Neben Marine Le Pen, François Bayrou und Jean-Luc Mélenchon sind noch weitere fünf Kandidaten und Kandidatinnen nach dem ersten Wahlgang für das Präsidentschaftsamt in Frankreich ausgeschieden. Ein Überblick. Mehr