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Donnerstag, 5.1.2012

Viele Tote bei Anschlägen in Bagdad

In Bagdad sind mehr als 20 Menschen bei mehreren Bombenanschlägen getötet worden. Betroffen vom Terror waren Schiiten-Viertel der irakischen Hauptstadt. Der Streit zwischen Sunniten und Schiiten um die Macht im Land verschärft sich.

Seit dem Abzug der US-Truppen eskaliert die Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten in Bagdad. (Keystone)

Bei Bombenanschlägen in den Schiiten-Vierteln der irakischen Hauptstadt Bagdad wurden mindestens 25 Menschen getötet. Unter den Toten sind zahlreiche Tagelöhner, die am Strassenrand auf Arbeitsaufträge warteten.

Nach Angaben der Polizei explodierten im Kadhimija-Bezirk zwei Autobomben. Dabei starben 15 Menschen. 31 Menschen erlitten Verletzungen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Sumeria News detonierten zudem in der östlichen Vorstadt Sadr-City zwei Sprengsätze, die auf einem Motorrad befestigt waren. Dort starben den Angaben zufolge zehn Menschen. Mehr als 50 Zivilpersonen wurden verletzt.

Sunniten und Schiiten streiten um die Macht im Land
Beobachter im Irak sehen einen Zusammenhang zwischen der Zunahme der Terroranschläge und der Eskalation des politischen Streits im Land. Zwischen schiitischen Muslimen und Sunniten sind in Parlament und Regierung nach dem Abzug der letzten US-Truppen die alten Konflikte wieder aufgebrochen.

Zu Jahresbeginn schien sich der Streit etwas zu entspannen. So sagte ein Berater von Regierungschef Nuri al-Maliki am Mittwoch, die neun Minister aus den Reihen der sunnitischen Irakija-Fraktion sollten nicht für abgesetzt erklärt werden, sondern würden als «beurlaubt» angesehen. Irakija blockiert die Regierungsarbeit seit Mitte Dezember.(bat, sda/reuters/dpa/afp)

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Samstag, 22.10.2011

Irak sorgt selber für Sicherheit

Der komplette Abzug der US-Truppen aus Irak wird die Sicherheit im Land nicht gefährden. Davon ist Ministerpräsident Maliki überzeugt. Nun könne die diplomatische Arbeit verstärkt werden.   Mehr


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