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Donnerstag, 24.5.2012

Atomgespräche mit Iran werden fortgesetzt

Die Gespräche über das iranische Atomprogramm sind in schwieriges Fahrwasser geraten. Teheran hat Vorschläge der internationalen Unterhändler abgelehnt. Der Gesprächsfaden soll aber nicht abreissen.

Die Gespräche über das umstrittene iranische Atomprogramm sollen am 18. Juni in Moskau fortgesetzt werden. «Es ist klar, dass beide Seiten Fortschritte wollen», sagte EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton am Donnerstag in Bagdad.

Zuvor hatten sich in der irakischen Hauptstadt Unterhändler Irans und der sogenannten 5+1er-Gruppe (die fünf Uno-Vetomächte China, Frankreich, Grossbritannien, Russland und die USA sowie Deutschland) getroffen.

«Deutliche Meinungsverschiedenheiten»
Die internationale Gemeinschaft sei entschlossen, den Konflikt um das iranische Atomprogramm durch Verhandlungen zu lösen und alle Anstrengungen zu unternehmen, sagte Ashton nach den zweitägigen Gesprächen.

Es gebe noch «deutliche Meinungsverschiedenheiten» . Teheran habe aber zumindest zugestimmt, über die umstrittene Urananreicherung zu sprechen, sagte die EU-Chefdiplomatin.

Ziel der 5+1 ist es, Iran vor allem davon abzubringen, Uran auf 20 Prozent anzureichern. Der Westen befürchtet, Teheran könne später mit einer Anreicherung auf 90 Prozent waffenfähiges Uran produzieren. Teheran fordert im Gegenzug eine Lockerung der Sanktionen, was die 5+1er-Gruppe ablehnt. (basn, sda/dpa/afp)

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Mittwoch, 23.5.2012

Vorschlag und Gegenvorschlag im Atomstreit mit Iran

In die internationalen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm kommt Bewegung: Beide Seiten warten mit neuen Vorschlägen auf. Ein rascher Durchbruch sei jedoch nicht zu erwarten.  Mehr


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