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Montag, 4.6.2012

Keine nukleare Abrüstung in Sicht

Noch vor kurzem gab es Hoffnung, dass die Atom-Waffenarsenale weltweit kleiner werden. Trotzdem wird wieder in neue Atomsprengköpfe und Trägerraketen investiert. Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri kommt sogar zum Schluss: Die nukleare Abrüstung sei klinisch tot.

Von Fredy Gsteiger, diplomatischer Korrespondent

Weltweit gibt es 19'000 atomare Sprengköpfe. Ein gigantisches Arsenal, wenn man bedenkt, welch verheerende Schäden schon ein einziger Sprengkopf anrichten kann.

Laut dem renommierten schwedischen Friedensforschungsinstitut Sipri sieht es auch nicht mehr danach aus, als werde atomar abgerüstet. Die Verhandlungen zwischen Russland und den USA, die zusammen über 90 Prozent aller Atombomben besitzen, sind blockiert. Das Misstrauen ist wieder gewachsen. Entgegen den Erwartungen in den letzten Jahren kommt keine Abrüstungsdynamik in Gang.

Bestände modernisieren
Die übrigen sogenannt legalen Atommächte Frankreich, Grossbritannien und China sowie die illegalen Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea verschrotten ebenfalls keine Atombomben. Im Gegenteil: Fast alle modernisieren ihre Bestände; Indien und Pakistan entwickeln gar neue Trägersysteme.

Noch immer, so beklagt das Sipri, gelten Atombomben als weltweite Währung für Macht und Status. Ganz scheint es, als wolle man sie auf ewig behalten. Obschon sich Experten einig sind, dass der militärisch-strategische Nutzen von Nuklearwaffen gegen Null tendiert. (basn)

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Montag, 19.3.2012

Asien rüstet gewaltig auf

Zwischen 2007 und 2011 sind die Rüstungskäufe weltweit um fast einen Viertel nach oben geschnellt. Die fünf Spitzenpositionen belegen die asiatischen Länder Indien, China, Pakistan, Südkorea und Singapur.   Mehr


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