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Dienstag, 19.6.2012

Heftiger Taifun fegt über Japan

Ein heftiger Taifun hat in Zentral- und Nordostjapan Menschen verletzt, Strommasten geknickt und ein Dutzend Gebäude überflutet. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen, Züge blieben in den Bahnhöfen. Die Meteorologen haben noch keine Entwarnung gegeben.

Taifun Guchol über Japan (Nasa). (Reuters Archiv)

Der heftige Taifun Guchol hat in Japan mindestens fünf Menschen verletzt. Die Behörden haben mehr als 83‘000 Menschen aufgefordert, sich vor den Stürmen und Regenfällen in Sicherheit zu bringen. Mehr als 450 Inlandsflüge wurden gestrichen und der Betrieb mehrerer Hochgeschwindigkeitszüge unterbrochen.

Tausende bringen sich in Sicherheit
In der Stadt Ishinomaki wurden mehr als 10‘000 Menschen zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert. Die Stadt war im März 2011 vom Erdbeben und dem Tsunami schwer getroffen worden. Auch aus der Region Kinki werden Schäden gemeldet. Mehr als 60 Häuser in der berühmten Burgstadt Himeji wurden überflutet; in rund 10‘000 Häusern fiel der Strom aus.

In der Provinz Wakayama forderten die örtlichen Behörden die Bewohner einzelner Ortschaften auf, sich vor dem Taifun in Sicherheit zu bringen. Auch durch die Hauptstadt Tokio und ihrer Umgebung peitschten heftige Regenschauer.

Heftiger Regen und Wind bis Mittwoch
Es war der erste Taifun der Saison, der auf Japans Festland traf. Der Sturm soll Windgeschwindigkeiten von mehr als 90 Kilometern in der Stunde erreicht haben. Die Meteorologische Behörde warnten die Menschen, sich bis Mittwoch vor weiteren heftigen Regenfällen und starken Winden in Acht zu nehmen. (bat, sda)

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Katastrophe in Japan: Letztes Update: Samstag, 16.6.2012

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