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  • Die Kandidaten des 1. Wahlgangs:

Die restlichen Kandidaten

Neben Marine Le Pen, François Bayrou und Jean-Luc Mélenchon sind noch weitere fünf Kandidaten und Kandidatinnen nach dem ersten Wahlgang für das Präsidentschaftsamt in Frankreich ausgeschieden. Ein Überblick.

EVA JOLY: Die 68-jährige frühere Ermittlungsrichterin setzte sich bei parteiinternen Vorwahlen der Grünen gegen den Abenteurer und Filmemacher Nicolas Hulot durch. Die gebürtige Norwegerin hatte sich vor allem bei der Aufdeckung des Skandals um den früheren Ölkonzern Elf Aquitaine einen Namen gemacht. Sie hatte sich erst spät für eine politische Karriere entschieden. Wahlergebnis: um die 2 Prozent.

NICOLAS DUPONT-AIGNAN: Der 51-jährige frühere Verwaltungsbeamte war einst Mitglied der derzeitigen Regierungspartei UMP und sieht sich politisch zwischen UMP und Sozialisten. Anhänger hat er nur wenige. Wahlergebnis: um die 2 Prozent.

NATHALIE ARTHAUD: Die 42-jährige Kapitalismus-Kritikerin tritt für die trotzkistische Partei Lutte Ouvrière an und galt als absolute Aussenseiterin. Wahlergebnis: unter 1 Prozent.

PHILIPPE POUTOU: Für das Mitglied der aus der Trotzkistenbewegung entstandenen Neuen Antikapitalistischen Partei (NPA) gilt das gleiche wie für Nathalie Arthaud. Der 45 Jahre alte Arbeiter aus der Autoindustrie war von Anfang an chancenlos. Wahlergebnis: Um die 1 Prozent.

JACQUES CHEMINADE: Der 70-jährige Kandidat, der sich selbst mit seiner Kleinstpartei «Solidarité et Progrès» als «linker Gaullist» definierte, galt als mysteriösester Kandidat. Viele fragten sich, wie er es überhaupt schaffen konnte, die für die Kandidatur notwendigen 500 Unterschriften von Mandatsträgern zusammenzubekommen.

Der ehemalige Verwaltungsbeamte trat bereits 1995 an. Er hat sich zum Ziel gesetzt, den «Finanz-Faschismus» der Wall Street zu beenden. Wahlergebnis: unter 0,5 Prozent. (basn, sda/dpa)

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