Keine Hoffnung mehr: Schüler in Reuss bei Bremgarten wohl ertrunken
Die Polizei wurde am Montag kurz nach 10 Uhr alarmiert, weil eine Person vermisst werde. Eine 12-köpfige Schulklasse hatte in der Reuss gebadet. Dabei war ein 14-jähriger Oberstufenschüler weggetrieben worden. Die Rettungsdienste waren gemäss Roland Pfister, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, sofort vor Ort.
Suchaktion blieb erfolglos
Bootsequipen von Feuerwehren und Armee, sowie der Pontoniere Mellingen unterstützten die Suche nach dem vermissten Schüler. Auch Armeetaucher standen im Einsatz. Inzwischen werden nur noch sporadische Uferkontrollen durchgeführt. Es besteht kaum mehr Hoffnung, den Schüler noch lebend zu finden. Die Polizei geht davon aus, dass er ertrunken ist.
Ein Care-Team betreute die Mitschüler und die Aufsichtsperson. Die Kantonspolizei leitete Ermittlungen zum Hergang des Badeunfalls ein.
Ebenfalls am Montag ging in der Reuss bei Mülligen ein 29-jähriger Asylbewerber aus Sri Lanka unter. Auch hier blieb eine grosse Suchaktion erfolglos. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann ertrunken ist. (meb, sda)
