Zwei Drittel der Kirchgemeinden sollen verschwinden
Kleine reformierte Kirchgemeinden sollen in Zukunft zusammenspannen oder am besten gleich fusionieren. Dies fordert der Zürcher Kirchenrat, die Regierung der reformierten Kirche des Kantons.
Bis 2018 sollen dank Fusionen die Hälfte oder gar zwei Drittel der 180 reformierten Zürcher Kirchgemeinden verschwinden. Mit dem Ziel, dass dann jede Kirchgemeinde mindestens 5000 Mitglieder hat. Heute gibt es etliche Gemeinden mit nicht einmal 500 Mitgliedern.
Der Kirchenrat begründet seine Fusionsforderungen im «Landboten» damit, dass kleine Kirchgemeinden ihre Aufgaben mit den knappen Personal- und Finanzressourcen kaum mehr bewältigen könnten. (marn)
