Mittwoch, 5.9.2012
Zivile und militärische Behörden müssen enger zusammenarbeiten, um Gewalttaten mit Armeewaffen zu verhindern. Der Bundesrat schlägt nun eine Meldepflicht für Gerichte und Staatsanwaltschaften vor, wenn von einem Armeeangehörigen eine ernsthafte Gefahr ausgehen könnte. Mehr
Rendez-vous vom Mittwoch, 5.9.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Immer wieder werden in der Schweiz Menschen mit Armeewaffen getötet. Jetzt fordert der Bundesrat: Staatsanwaltschaften und Gerichte sollen der Armee künftig Armeeangehörige melden müssen, die sich oder andere mit einer Waffe ernsthaft gefährden könnten.
Freitag, 6.7.2012
Eine Familienfehde hat in Oensingen im Kanton Solothurn zwei Todesopfer gefordert. Jetzt ist klar: Bei der Tat kam unter anderem eine Armeewaffe zum Einsatz. Es handelt sich dabei um die persönliche Waffe eines der mutmasslichen Schützen. Mehr
Donnerstag, 24.5.2012
Es ist eine Reaktion auf den Tötungsversuch mit einem Sturmgewehr in Altstätten vor einem Monat: Der Kanton St.Gallen zieht noch ausstehende Armeewaffen selber ein, anstatt zu warten, bis der Bund dies tut. Nicht alle Kantonen folgen diesem Beispiel. Mehr
Rendez-vous vom Donnerstag, 24.5.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Polizistenmord im Emmental vor einem Jahr: Die Armee hätte die Tatwaffe längst einziehen müssen. Doch die Zuständigkeiten waren unklar. Jetzt dürfen die Kantone die Waffen vorläufig selbst einsammeln.
Montag, 30.4.2012
Armeechef André Blattmann weist Vorwürfe zurück, die Armee habe die Kontrolle über die ausgegebenen Waffen teilweise verloren. Daten von ehemaligen Armeeangehörigen müssten nun kontrolliert werden. 733 eingeforderte Waffen sind immer noch nicht abgegeben worden. Mehr
Echo der Zeit vom Montag, 30.4.2012, 18.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
Die Schweizer Armee will die Dienstbüchlein von 27'000 Soldaten einsehen. Die Armee weiss nicht, ob die Soldaten ihre Waffen abgegeben haben oder nicht. Armeechef André Blattmann verneint, geschlampt zu haben.
Dienstag, 22.11.2011
Bei Drohungen oder Gewalt sollen Waffen sofort beschlagnahmt werden. Mit dieser Forderung reagiert die zuständige Kommission des Ständerates auf die Todesfälle mit Armeewaffen. Die Kommission des Nationalrats war anderer Meinung. Mehr
Mittwoch, 16.11.2011
Nach zwei Todesfällen mit Armeewaffen verlangt die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats keine Sofortmassnahmen. Längerfristig will sie nach Lösungen suchen. Mehr
Rendez-vous vom Mittwoch, 9.11.2011, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle
Gegen den 23-Jährigen, der im Wallis seine Freundin mit der Armeewaffe erschossen hat, läuft ein Verfahren wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs und Drogendelikten. Warum schritten die Behörden nicht früher ein?