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Freitag, 27.7.2012

Krankenkassen warnen für 2014 vor Prämienschock

Laut Santésuisse dürften die Krankenkassenprämien nächstes Jahr um bis zu drei Prozent ansteigen. Das sei eine «moderate» Erhöhung. Eine unerfreuliche Überraschung könnte aber die Prämienrunde 2014 bringen.

Vorerst steigen Prämien moderat. (Keystone)

«Es wird eine moderate Prämienerhöhung geben.» Das sagt Christoph Meier, Direktor des Dachverbands der Krankenkassen Santésuisse im «St. Galler Tagblatt». Im Schnitt werde die Prämie zwei bis drei Prozent mehr kosten. Je nach Versicherer, Modell und Wohnregion werde es Unterschiede geben. Dass der Anstieg nicht höher ausfalle, liege daran, dass die Kosten nicht übermässig gestiegen seien, sagte Meier.

Viele Ungewissheiten für 2014
Eine unerfreulich teure Prämienrunde könnte jedoch im 2014 auf die Prämienzahler zukommen. Meier warnt vor vielen Ungewissheiten. Bei den neuen Fallpauschalen seien viele Tarife mit Spitälern noch nicht definitiv. «Je nach Ausgang kommen hohe Millionenbeträge auf uns zu.»

Unbekannt sei auch, zu welchem Wechselkurs die Medikamentenpreise künftig berechnet werden, was in Sachen Besserstellung der Hausärzte passiert oder wie viele Spezialärzte nach Ende des Zulassungsstopps eine Praxis eröffnen werden.

Neuer Zulassungsstopp
Um das Problem der zahlreichen neuen Praxen anzugehen, die Mehrkosten verursachen dürften, wirbt Meier für eine Neuauflage des Zulassungsstopps. «Das ist eine Notlösung, die niemand mag. Wenn es nicht anders geht, wehren wir uns aber nicht dagegen.»

Die Prämien-Prognose von Santésuisse deckt sich mit der Einschätzung des Vergleichsdienstes comparis.ch, der aufgrund einer Umfrage bei den grossen Kassen Anfang Juli ebenfalls von einem Anstieg von unter drei Prozent für 2013 ausging. Comparis warnt indes auch vor möglicherweise deutlich höheren Prämien für 2014. (nab, sda)

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Dienstag, 10.7.2012

Prämien steigen weniger als drei Prozent

Die Krankenkassenprämien dürften im nächsten Jahr weniger als drei Prozent steigen. Davon geht der Internet-Vergleichsdienst Comparis aus. Das Unternehmen stützt sich dabei auf eine Umfrage bei den grössten Krankenkassen.   Mehr


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