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  • Mit alternativer Energie in die Zukunft:

(Geo Power Basel)

Umweltwärme

Der Nutzung der Umgebungswärme aus Luft, Wasser oder Boden schreiben viele Experten grosses Potenzial zu. Im Vergleich zu anderen alternativen Energieformen hat sie viele Vorteile.

Die Wärme ist immer und praktisch überall verfügbar und produziert vergleichsweise wenig Schadstoffe. Augenmerk liegt derzeit vor allem auf der Wärmegewinnung und anschliessenden Stromproduktion aus grossen Tiefen, in der Schweiz beispielsweise in Basel.

Rückschlag für Geothermie-Projekt
Die vielversprechende Technik hat genau hier aber mit Rückschlägen zu kämpfen. Arbeiten in grosser Tiefe hatten 2006 in Basel ein Erdbeben der Stärke 3,4 und weitere kleinere Beben ausgelöst. Im Dezember 2009 wurde das Bohrvorhaben endgültig eingestellt.

Die Schweizerische Vereinigung für Geothermie (SVG) will sich durch das definitive Aus für das Basler Projekt jedoch nicht entmutigen lassen. Das Potenzial der Geothermie sei riesig und andere Standorte böten günstigere Bedingungen. Die Forschung müsse verstärkt werden.

Anteil ist bislang winzig
Eine massgebliche Rolle spielt die Umweltwärme in der Schweiz derzeit noch nicht. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik lag ihr Anteil am Gesamtenergieverbrauch 2006 bei deutlich unter einem Prozent.

Immer beliebtere Wärmepumpen
Allerdings wächst die Nachfrage etwa nach Wärmepumpen für das Beheizen von Häusern. Die Pumpe entzieht über Kollektoren dem Erdreich, der Umgebung oder dem Grundwasser Wärme und gibt sie über ein Heizsystem nach innen ab. (ank/acd, sda/ap)

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Weiterführende Links zum Beitrag:

  • Dossier zur Geothermie des Bundesamts für Energie BFE
  • Dossier zur Umgebungswärme des Bundesamts für Energie BFE
  • Geothermieprojekt in Basel: Informationen der Betreiber

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