• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • SRF Shop
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Dienstag, 10.4.2012

Schwere Ausschreitungen in Tunis

Die gewaltsame Auflösung einer Kundgebung in der tunesischen Hauptstadt Tunis hat am Montag zu schweren Ausschreitungen zwischen Polizei und Demonstranten geführt. Menschenrechtsaktivisten sprachen von dutzenden Verletzten.

Eine Kundgebung in Tunesien wurde von Sicherheitskräften gewaltsam zerschlagen (Keystone)

Karte: Unruhen im arabischen Raum

In Tunesien ist die Regierung mit Tränengas und Schlagstock gegen Demonstranten vorgegangen. Mehrere hundert Teilnehmer der Versammlung zum Tag der Märtyrer wurden von Sicherheitskräften wegen eines geltenden Demonstrationsverbots mit Gewalt auseinandergetrieben.

15 Kundgebungsteilnehmer seien wegen Schlagverletzungen oder Übelkeit behandelt worden, sagte ein Verantwortlicher der Notaufnahme im Spital Charles Nicolle. Menschenrechtsaktivisten sprachen von dutzenden Verletzten durch den Polizeieinsatz.

Laut Innenministerium wurden Polizisten mit Steinen und Brandsätzen beworfen. Es habe bei den Beamten acht Verletzte gegeben, darunter zwei, die schwere Kopf- und Gesichtswunden davongetragen hätten.

Versammlungsverbot im Zentrum von Tunis
Seit Ende März sind auf der Bourguiba-Strasse im Zentrum von Tunis sämtliche Versammlungen verboten, nachdem islamische Fundamentalisten dort Künstler angegriffen hatten.

Zu der Kundgebung am Montag hüllten sich mehrere Demonstranten in tunesische Flaggen und riefen: «Wir haben keine Angst, das Volk ist hier!» Die Polizisten trugen Helme und Schlagstöcke. Auch eine Reporterin des französischen Magazins «Le Point» wurde von Polizisten geschlagen und ihr Fotoapparat auf dem Trottoir zertrümmert.

Starke Spannungen
In Tunesien setzte die Protestbewegung ein, die in der arabischen Welt für einen weitreichenden Umbruch sorgte. Nach 23-jähriger Herrschaft ging der tunesische Präsident Zine al-Abidine Ben Ali unter dem Druck von Demonstrationen am 14. Januar 2011 nach Saudi-Arabien ins Exil. Bei der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung Ende Oktober erhielt die islamistische Ennahda-Partei die meisten Sitze.

In der tunesischen Gesellschaft gibt es aber weiterhin starke Spannungen. Schon am Samstag wurde in Tunis eine Kundgebung arbeitsloser junger Akademiker auseinandergetrieben. «Ich bin entsetzt», sagte der frühere Präsident der Menschenrechtsliga, Mokhtar Trifi. «Die Leute, die von der Revolution an die Macht getragen wurden, hindern uns nun am Demonstrieren.» (fors, sda/dpa/reuters)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Chronologie der Ereignisse in Tunesien

Dossier: Arabische Regime unter Druck


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Tunesien

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft