Der FCB will noch nicht feiern
Der Meisterpokal alleine im leeren Stadion. (Keystone Archiv)
Die Rechenspiele zum Schluss der Fussball-Meisterschaft sind noch immer nicht ganz vorbei.
Der FC Luzern hat in der 31. Runde der Super League gegen GC einen Zweitore-Vorsprung verspielt und nur ein 2:2-Remis erreicht. Die Innerschweizer haben damit keine Chance mehr auf den Meistertitel. Das heisst: Der FC Basel ist eigentlich Schweizer Meister 2012. Offiziell feiern wollen die Basler die Titelverteidigung aber noch nicht.
Basel will zu 100 Prozent sicher sein
Von Basler Seite wird auf die theoretische Möglichkeit hingewiesen, dass der FC Sion die 36 Punkte, die ihm vom Verband abgezogen wurden, zurückgegeben werden könnten - der Fall ist juristisch noch nicht rechtskräftig.
Damit könnte Sion auf 49 Punkte kommen und hätte mit 13 Zählern Rückstand 5 Spiele vor Schluss noch eine rechnerische Titelchance. Im Falle eines Basler Heimsiegs am Sonntag über Lausanne wären dann alle Rechenspiele überflüssig.
Stadion ausverkauft
Den frühen Sonntagabend mit der voraussichtlichen Meisterparty auf dem Basler Barfüsserplatz haben sich die FCB-Fans jedenfalls vorgemerkt. Verläuft das Duell zwischen dem souveränen Leader der Super League und dem Aufsteiger nach Plan, wird das rot-blaue Fest kurz vor 18 Uhr beginnen. Für die Partie im St.-Jakob-Park, wo Lausanne letztmals im Dezember 2000 gewonnen hatte, waren am Freitagnachmittag 32'300 Tickets abgesetzt.
Die Verantwortlichen rechnen mit einem ausverkauften Stadion - und mit dem Sieg zum endgültigen Titelgewinn und zum Start der Festivitäten. Auch wenn dies niemand so geäussert hat. «Mich interessiert nur das Sportliche», sagte Trainer Heiko Vogel fast schon trotzig. «Ich beantworte nix zur Meisterfeier.» (luek sf/sda)
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