• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • SRF Shop
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Sport»
    • Doping: Wenn Sportler betrügen
    • London 2012 ist Geschichte
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

  • Sport:

Donnerstag, 14.6.2012

Neue Doping-Anschuldigungen gegen Armstrong

Lance Armstrong wird erneut von seiner Vergangenheit eingeholt. Gegen den ehemaligen US-Radprofi sind neue Doping-Verdächtigungen aufgetaucht.

Radprofi Lance Armstrong verlässt den Bus nach der Dopingkontrolle an der Tour de France 2002. (Keystone Archiv)

Schwere Vorwürfe gegen Lance Amstrong

Beitrag aus Rendez-vous vom Donnerstag, 14.6.2012, 12.30 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle

«Systematisches Doping»

Armstrong würden massive Doping-Vergehen vorgeworfen, sagte der Radsport-Journalist Martin Born gegenüber Schweizer Radio DRS. «Ihm und seinem Umfeld wird systematisches Doping vorgeworfen.  Mehr

Hören

Die nationale Anti Doping-Agentur (USADA) erhebt schwere Vorwürfe gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Gewinner. In einem 15 Seiten umfassenden Schreiben hat die USADA den Radprofi Lance Armstrong darüber informiert, dass mutmassliche Dopingproben von ihm aus den Jahren 2009 und 2010 «vollkommen mit Proben übereinstimmen, an denen Blutmanipulation, inklusive EPO und/oder Blut-Transfusionen vorgenommen wurden.»

Als Folge wurde Armstrong, der seit Ende seiner Radsport-Karriere 2011 im Triathlon startet, sofort für alle Wettkämpfe gesperrt. Zudem könnten dem 40-jährigen Texaner laut USADA-Schreiben seine sieben Tour de France-Siege nachträglich aberkannt werden.

Doping bestritten
Armstrong hatte bislang jegliches Doping stets bestritten und wies auch die neuen Vorwürfe konsequent von sich. «Ich habe nie gedopt und bin im Gegensatz zu vielen meiner Ankläger 25 Jahre als Ausdauer-Athlet angetreten, ohne das meine Leistung plötzlich angestiegen ist», betonte er.

Armstrong wies zudem darauf hin, dass er mehr als 500 Mal auf Doping hin kontrolliert wurde und alle Tests bestanden habe.

Beteiligt an Doping-Verschwörungen?
Die USADA hingegen betont im Schreiben dass «mehrere Fahrer mit Wissen aus erster Hand», aussagen würden, dass Armstrong zwischen 1998 und 2005 EPO und Testosteron genommen, Blut-Transfusionen genutzt sowie Doping vertrieben und verwaltet habe. Die Profis, so heisst es weiter, würden zudem bezeugen, dass der Radstar bereits vor 1996 mit dem menschlichen Wachstums-Hormon HGH gedopt habe.

Die USADA behauptet, dass Armstrong zusammen mit fünf Team-Mitgliedern, darunter der sportliche Leiter, Johan Bruyneel, zwischen 1998 und 2011 an massiven Doping-Verschwörungen beteiligt war.

Armstrong-Anwalt Robert Luskin bezeichnet die neuen Anschuldigungen als «ein Produkt von Böswilligkeit und Groll und ohne Beweise.» Seine Aussage begründet er damit, dass sich die Behauptung einer überspannenden Doping-Verschwörung gegen vier Teams und einen Zeitraum von 14 Jahre richte, letztlich aber Armstrong der Einzige sei, dem Doping angelastet werde.

Bisher straffrei
Trotz zahlreicher Anschuldigungen und Zeugen-Aussagen, unter anderem von seinen ehemaligen Team-Mitgliedern Tyler Hamilton und Floyd Landis, ist Armstrong bislang straffrei davongekommen.

Im Februar hatte die US-Staatsanwaltschaft ihre fast zweijährigen Untersuchungen gegen ihn ohne Angabe von Gründen eingestellt. Unter Führung von Cheffahnder Jeff Novitzky versuchten die Ermittler zu klären, ob während Armstrongs Zeit beim von der Regierung gesponserten amerikanischen Rennstall US Postal ein Dopingprogramm aufgebaut wurde.

Die USADA indes hatte bereits vor vier Monaten angekündigt, ihre Ermittlungen gegen Armstrong fortzuführen. «Anders als die US-Staatsanwaltschaft ist es unsere Aufgabe, vielmehr den sauberen Sport zu schützen als Strafrecht durchzusetzen», sagte USADA-Chef Travis Tygart damals. (basn, dpa)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Dossier, Letztes Update: Donnerstag, 11.10.2012

Doping: Wenn Sportler betrügen

Sportler und Doping-Jäger scheinen ein Katz-und-Maus-Spiel zu spielen. Die Dopingtests werden zwar immer raffinierter, der Missbrauch allerdings auch. Der Weg hin zu einem dopingfreien Sport ist noch lang und es geht nur in sehr kleinen Schritten voran.  Mehr


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Doping
  • Rad

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft