Tohuwabou im Zürcher Public Viewing
Rund zweihundert Fans von Deutschland, Dänemark, Portugal und Holland versammelten sich am Sonntagabend im alten Güterbahnhof in Zürich, um ihren Mannschaften bei den Entscheidungsspielen der EM-Vorrunde zuzuschauen - in zwei getrennten Räumen.
Rund zehn Minuten vor Schluss kam dann plötzlich Bewegung in die Fans. Die Portugal-Fans strömten zu den Deutschland-Fans, diese wiederum wollten zu den Portugiesen. Denn das Schweizer Fernsehen hatte spontan entschieden, Kanäle zu tauschen, auf denen die Spiele zu sehen waren.
Goal verpasst
Die Aufregung im Public Viewing war gross, denn plötzlich lief bei den Portugal-Fans das Spiel Deutschland-Dänemark und bei den deutschen Fans Portugal-Holland. Denn die Veranstalter konnten die Kanäle nicht so schnell umstellen. Mit dem Resultat, dass die Fans das entscheidende Goal von Deutschland verpassen und am Schluss in beiden Räumen Deutschland gegen Dänemark lief.
«Jetzt sind wir aber vorbereitet», verspricht Rolf Hiltl. Für die nächsten Spiele seien mehr Techniker vor Ort. Und ab dem Viertelfinal werde dann sowieso nur noch ein Spiel gezeigt. (fren)
