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Mittwoch, 16.5.2012

Richemont profitiert vom Luxus-Boom in Asien

Von wegen Krise! Der Luxusgüterkonzern Richemont verkauft teure Uhren und Schmuck wie wild - vor allem nach Asien: 43 Prozent mehr Gewinn hat das Genfer Unternehmen so im letzten Geschäftsjahr gemacht.

Richemont verdient gut – vor allem mit Luxusuhren. (Reuters)

Der Luxusgüterkonzern Richemont hat im Geschäftsjahr 2011/12 einen Umsatz- und Gewinnsprung gemacht. Der Umsatz legte um 29 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro zu. Der Gewinn verbesserte sich gar um 43 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mit Sitz in Genf mitteilte.

Damit hat Richemont die Erwartungen der Finanzgemeinde klar übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 8,6 Milliarden Euro und einem Gewinn von 1,4 Milliarden Euro gerechnet.

Aktie schenkt ein
Die glänzenden Jahresresultate von Richemont lassen auch den Aktienkurs des Unternehmens strahlen: An der Schweizer Börse stieg der Kurs um über 6 Prozent auf knapp 57 Franken.

Den Aktionären kündigte Richemont eine Dividendenerhöhung von 22 Prozent an - und ein Rückkaufprogramm von bis zu 10 Millionen Aktien.

Asiens Reiche lieben Luxus
Man sei mit den Ergebnissen sehr zufrieden, erklärte Richemont-Chef Johann Rupert im Communiqué: In allen Segmenten und Weltregionen hätten die Verkäufe zugelegt, besonders jedoch in Asien und im pazifischen Raum. Die Juwelen- und Uhrenhersteller hätten Rekordumsätze und Gewinne eingefahren, und dies, trotz des starken Frankens und der steigenden Rohmaterialpreise.

Sorgen wegen Euro-Zone
Für den Ausblick zeigte sich Richemont nicht uneingeschränkt optimistisch. Obwohl die Umsätze im April bereits um 29 Prozent über dem Vorjahresniveau lägen, beobachte man aufmerksam die instabile Wirtschaftslage vor allem in der Euro-Zone, hiess es weiter (smus, sda/reuters)

 

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Donnerstag, 27.5.2010

Weniger Gewinn bei Luxusgüter-Konzern Richemont

Beim Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat die Wirtschaftskrise ihre Spuren hinterlassen. Der Gewinn des letzten Geschäftsjahres sank um 18 Prozent und ging stärker zurück als erwartet.   Mehr


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