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4.5.2009

Film-Tipp: Neustart für Raumschiff Enterprise

Nach Batman, Superman und James Bond wagen jetzt im Kinofilm «Star Trek» auch Captain Kirk, Mister Spock und Co. einen Neustart - einen mit WARP-Geschwindigkeit notabene. Und dank «Lost»-Regisseur J.J. Abrams gelingt das Unterfangen auf der ganzen Strecke.

Zachary Quinto als Spock und Chris Pine als Kirk (Universal)

In die Jahre gekommene Trekkies dürften daran ebenso Spass haben wie junge Kinogänger, die keine Ahnung davon haben, dass das Design von Klapp-Handys auf eine TV-Serie aus den 60er Jahren zurückgeht. 1966 begann im US-Fernsehen der Siegeszug von «Star Trek». Auf Deutsch wurde die Sciencefiction-Serie unter dem Titel «Raumschiff Enterprise» ab 1972 vom ZDF ausgestrahlt.

Der 11. «Star Trek»-Kinofilm drückt jetzt die Reset-Taste und erzählt, wie die legendäre Crew des Raumschiffs Enterprise zusammenfand. Captain Kirk, Spitzohr Spock, Supertechniker Scotty, Schiffsarzt Pille und all die anderen Helden werden nun von neuen Jungschauspielern verkörpert. Und Hallelujah! Es funktioniert. Das Publikum erhält zwei Stunden beste Weltraum-Unterhaltung.

Natürlich ist nicht jede Story-Wendung logisch. Die Logik ist ja bekanntlich Mister Spocks Domäne. Aber der Hitzkopf James T. Kirk bringt die Logik eben immer wieder durcheinander. Und das ist gut so. Schliesslich will das Publikum etwas erleben, und das soll nicht unbedingt plausibel, sondern vor allem spannend und unterhaltend sein.

J.J. Abrams, der unter anderem schon Regie bei den TV-Serien «Alias» und «Lost» sowie beim Film «Mission: Impossible 3» führte, bietet genau das. Sein Film beamt «Star Trek» erfolgreich ins 21. Jahrhundert. Sogar der Gastauftritt von Ur-Spock Leonard Nimoy ist cool geraten. Wir sagen danke. Sternzeit 2009.05.07

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