• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • SRF Shop
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «Schweiz»
    • Kontroverse um neue Kampfjets
    • Der Einstieg in den Atomausstieg
    • Abstimmung vom 25. November
    • Schweiz sucht Wege in der Klima- und Energiepolitik
    • Abstimmung vom 23. September
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Mittwoch, 18.7.2012

OECD-Rat: Schweiz stimmt Grupppenanfragen zu

Gruppenanfragen gehören bei der Steueramtshilfe neu zum Standard. Dies hat der OECD-Rat beschlossen. Auch der  Vertreter der Schweiz stimmte zu - im Auftrag des Bundesrats und noch bevor der Nationalrat dies getan hat.

Neu muss internationale Amtshilfe nicht nur im Einzelfall gewährt werden, sondern auch für Gruppen von Steuerpflichtigen, wie das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) mitteilte.

Bei diesen Gruppenanfragen müssen betroffene Personen durch spezifische Suchkriterien - bestimmte Verhaltensmuster - identifiziert werden. Ohne solche konkrete Anhaltspunkte sind die Anfragen ausdrücklich nicht zulässig. So genannte Fishing Expeditions will die Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nicht erlauben.

Nationalrat will Amtshilfe nur im Einzelfall
Nach dem Ja des OECD-Rates müssen die Mitgliedstaaten den neuen Standard in ihrer Gesetzgebung umsetzen. Der Ständerat stimmte dem Steueramtshilfegesetz in der Sommersession zu. Er beschloss dabei, Gruppenanfragen zuzulassen. Die Formulierung «im Einzelfall» strich er ohne Diskussion aus dem Gesetz.

Er folgte damit seiner vorberatenden Kommission und dem Bundesrat, stellte sich aber dem Nationalrat entgegen. Die grosse Kammer will Amtshilfe nämlich nur im Einzelfall zulassen.

Keine Vorwegnahme
Im OECD-Rat herrscht das Prinzip der Einstimmigkeit, der Vertreter der Schweiz hätte also den neuen Standard verhindern können. Trotz der noch laufenden politischen Debatte hat er das nicht getan.

Mario Tour, Sprecher des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF), sieht darin keine Vorwegnahme des Parlamentsentscheids. Die Schweiz könne es immer noch ablehnen, den neuen Standard zu erfüllen, sagte er auf Anfrage. Das wäre nach seinen Worten «allerdings mit Schwierigkeiten verbunden».

Tuor erinnert auch daran, dass es üblich sei, dass ein Standard international beschlossen werde, bevor er im nationalen Gesetz implementiert werde. «Der andere Weg wäre vorauseilender Gehorsam, und der ist ja auch schon kritisiert worden.»

In den Verhandlungen habe sich die Schweiz in den Arbeitsgruppe einbringen können. Ein besonderes Anliegen sei dabei die Abgrenzung zwischen Fishing Expeditions und Gruppenanfragen gewesen. (bru;pet, sda)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Dossier, Letztes Update: Samstag, 8.12.2012

Steuerstreit und Bankgeheimnis

Unter wachsendem Druck aus dem Ausland hob der Bundesrat 2009 die umstrittene Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug auf - zumindest gegenüber anderen Staaten. In zähen Verhandlungen geht es seither darum, welche Daten Schweizer Banken ausländischen Behörden offenlegen müssen.  Mehr


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zu den Stichwörtern:

  • Bankgeheimnis
  • Steuerstreit

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft