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  • Steigende Preise - drohender Hunger:

Todesrisiko für eine Milliarde Menschen

Mediziner bezeichnen Hunger als ein Signal des Körpers an den Menschen, das ihn zum Essen auffordert. Andauernder Hunger führt zur Unterernährung - mit tödlichen Folgen.

Nach einer Definition der Welternährungsorganisation (FAO) ist unterernährt, wer zu wenig isst, um sein Körpergewicht zu erhalten, während er leicht arbeitet. Laut FAO entspricht die dafür benötigte Nahrungsmenge täglich 1800 bis 1900 Kilokalorien.

Bei weniger als 1400 Kilokalorien täglich wird von extremer Unterernährung und chronischem Hunger gesprochen. Dauert dieser Zustand an, wird der Körper immer schwächer.

925 Millionen Menschen leiden Hunger
Laut dem 5. Weltindex aus dem Jahr 2010 leiden weltweit 925 Millionen Menschen an Hunger und Unterernährung. Dabei wird die Lage in 29 Entwicklungländern als «alarmierend» oder sogar «extrem alarmierend» beschrieben.

Mit Ausnahme von Haiti und Jemen liegen alle diese Länder in Afrika. Die Demokratische Republik Kongo führt die Negativliste an, gefolgt von Burundi, Eritrea und dem Tschad.

Hunger ist Gesundheitsrisiko Nummer Eins
Hunger ist weltweit das Gesundheitsrisiko Nummer Eins. Bei hungergeschwächten Menschen verlaufen normalerweise harmlose Krankheiten oft tödlich. Bei unterernährten Kindern sind Erkrankungen der Atemwege und Durchfall besonders verbreitet. (cdm, dpa/sda)

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