SendetermineWissen aktuell vom Donnerstag, 14.6.2012, 14.40 Uhr, DRS 1
Donnerstag, 14.6.2012, 14.40-14.45 Uhr, Radio SRF 1
Donnerstag, 14.6.2012, 15.15-15.19 Uhr, Radio SRF Podcast
Weltblutspendetag
In rund 10 Minuten werden dem Spender 450 Milliliter Blut abgenommen. (colourbox)
Ganze Sendung
Jährlich gehen in der Schweiz rund 250'000 Personen Blut spenden. Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es in der Schweiz genügend Blut. Und dies, obwohl die Zahl der Blutspender in den letzten Jahren zurückgegangen ist. Auch weil die medizinischen Bestimmungen für die Spendetauglichkeit immer schärfer werden.
Restrisiko bleibt
Mittels Informationsblatt, Fragebogen und Gespräch mit dem Spendearzt wird herausgefunden, wer überhaupt spenden darf und wer nicht. «Diese Auswahlkriterien schränken den Kreis der Blutspender bereits massiv ein», sagt der Chefarzt der Blutspende Zürich, Beat Frey.
Nach dem Spenden wird das Blut systematisch auf HIV, Hepatitis B und C und Syphilis getestet. Trotzdem: Das Restrisiko, dass eine Blutspende infiziert ist, bleibt.
1 HIV-Blutspende in 10 Jahren
«In 10 Jahren gibt es eine HIV-infizierte Blutspende. Dass diese im Labor jedoch nicht erfasst wird, ist sehr unwahrscheinlich», sagt der Chefarzt Beat Frey.
