• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Spiele
  • SRF Shop
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Dossiers zu «International»
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Der Klimawandel und seine Folgen
    • Syriens Regimegegner begehren auf
    • Krieg im Gazastreifen
    • Die USA haben gewählt
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop

Sie befinden sich auf einer archivierten Webseite von Schweizer Radio DRS.
Den aktuellen Webauftritt von Schweizer Radio und Fernsehen finden Sie auf www.srf.ch

Freitag, 29.6.2012

Positive Reaktionen auf Euro-Gipfel

Die Erwartungen an den Euro-Gipfel waren nicht allzu hoch - umso grösser ist die Erleichterung an den Märkten. Die Börsen ziehen an. Der französische Präsident Hollande zeigte sich zufrieden, dass die Massnahmen bereits Wirkung zeigen.

François Hollande bei seiner Ankunft zum zweiten Verhandlungstag in Brüssel. (Keystone)

Positiv aufgenommene Signale vom EU-Gipfel haben am Freitag weltweit die Börsen beflügelt. Auch der Euro profitierte, die Gemeinschaftswährung stieg zeitweise wieder über die Marke von 1,26 Dollar. Für die bedrängten Euro-Länder Spanien und Italien ging der Druck an den Anleihemärkten spürbar zurück. Die Renditen für ihre Staatsanleihen fielen deutlich.

Geld ohne konkrete Auflagen
Positiv aufgenommen wurden aus Brüssel gleich mehrere Aussagen: Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone haben sich darauf geeinigt, den grossen Krisenländern Spanien und Italien unter die Arme zu greifen. Geplant ist offensichtlich, dass beide Länder auch ohne konkrete Auflagen Geld aus den Rettungsfonds EFSF und ESM erhalten können. Ausserdem sollen künftig nicht nur Staaten, sondern auch Banken direkt auf die Rettungsfonds zugreifen dürfen, sobald eine gemeinsame Bankenaufsicht installiert ist. Zudem wurde ein Wachstumspakt über 120 Milliarden Euro beschlossen.

Zinssätze gingen zurück
Die Staatsanleihen der angeschlagenen Euroländer Spanien und Italien reagierten mit einem massiven Rückgang der Zinssätze. In Madrid sank die Rendite für richtungsweisende Anleihen mit der Laufzeit von zehn Jahren im Vormittagshandel um 0,54 Prozentpunkte auf 6,31 Prozent. Am Vortag stand der Zinssatz noch knapp unter der Marke von sieben Prozent und damit auf einem Niveau, das die Staatsfinanzierung auf lange Sicht kaum mehr möglich macht.

Eine starke Entspannung der Lage zeigte sich auch bei den Staatspapieren in Italien. Hier sank die Rendite der zehnjährigen Anleihen am Morgen deutlich unter die Marke von sechs Prozent und damit auf ein etwas gemässigteres Niveau. Zuletzt gab der Zinssatz um 0,42 Punkte auf 5,74 Prozent nach. Geringere Zinskosten entlasten die angespannten öffentlichen Haushalte in den Krisenländern.

Hollande zufrieden
Frankreichs Präsident François Hollande zeigte sich zufrieden. «Ich finde, dass wir in der vergangenen Nacht in den drei Bereichen, die mir wichtig waren - Wachstum, kurzfristige Massnahmen und eine Vision für das Gesamte - einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht haben», sagte er. Zudem sei es gelungen, für Spanien Erleichterungen angesichts des grossen Zinsdrucks zu schaffen. Der ständige und der vorläufige Rettungsschirm könnten genutzt werden, um «Schutz vor Zinssätzen» zu geben. «Ich stelle fest, dass die ersten Ankündigungen bereits gute Wirkung gezeigt haben.» (lin, dpa)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Mehr zum Stichwort:

  • Euro-Schuldenkrise

Schnellsuche:
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SRF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft